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Internetmarke: Porto online drucken und kaufen

Wer keinen Weg zur Post-Filiale machen will, kann das Porto heute am Rechner kaufen - die Internetmarke macht das möglich, ohne Aufpreis und ohne Mindestbestellmenge. Sie zahlen nur das reine Porto, der Online-Service der Deutschen Post ist kostenlos.

Die Internetmarke existiert seit 2008 und hat sich zur guengigen Alternative zur klassischen Briefmarke für alle entwickelt, die einen Drucker zur Hand haben. In diesem Ratgeber erkläre ich Ihnen den Kaufprozess Schritt für Schritt, zeige Ihnen die aktuellen Preise für alle Formate 2026, kläre die Gültigkeitsregeln und erkläre, wo Fehler passieren - und wie Sie sie vermeiden.

Auf einen Blick

  • Die Internetmarke ist das kostenfreie Online-Porto der Deutschen Post - Sie zahlen nur den reinen Portowert, keine zusätzlichen Servicegebühren
  • Gültig für alle Briefformate national und international, auch für Einschreiben verwendbar mit entsprechendem Aufschlag
  • Internetmarken sind drei Jahre ab Kaufdatum gültig - danach verfallen sie ohne Umtausch oder Erstattungsmöglichkeit
Internetmarke ausdrucken am Laptop, Briefumschlag auf Schreibtisch

Internetmarke vs. klassische Briefmarke

Der größte Unterschied zur klassischen Briefmarke liegt in der Gültigkeit: Während eine nassklebende Briefmarke der Deutschen Post unbegrenzt gültig bleibt, läuft die Internetmarke nach drei Jahren ab. Das ist ein Punkt, den viele Gelegenheitsnutzer vergessen.

Der Kauf läuft vollständig online - vom Format-Wählen bis zum PDF-Herunterladen brauchen Sie keinen physischen Briefmarkenvorrat halten und keine Postfiliale aufsuchen.

Was ist die Internetmarke?

Die Internetmarke ist ein Porto-Produkt der Deutschen Post, das Sie online kaufen und selbst ausdrucken - kein Gang zur Filiale, keine Zusatzkosten. Das Herzstück ist ein Datamatrix-Code, den die Sortieranlagen der Post beim Einwurf automatisch digital lesen und damit die Marke als verbraucht markieren.

Wie funktioniert die Internetmarke technisch?

Der Datamatrix-Code ist kein optisches Bild wie eine klassische Briefmarke - er verschlüsselt Ihre persönliche Frankier-ID mit Portowert, die Produktart und den Portowert. Genau diese Frankier-ID ermöglicht den Briefzentren der Post die digitale Entwertung und die Erkennung von Kopien oder Mehrfachdrucken.

Seit 2021 bietet der Code auf Internetmarken eine Basis-Sendungsverfolgung: Sie sehen, in welchem Briefzentrum Ihre Sendung gescannt wurde. Ein lückenloses Tracking mit Zustellnachweis gibt es aber ausschliesslich per Einschreiben - das ist eine wichtige Abgrenzung. Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt „Einschreiben per Internetmarke" sowie auf der Seite zum Einschreiben-Versand.

Was kann ich mit der Internetmarke frankieren?

National können Sie Postkarten, alle Briefformate von Standard bis Maxibrief und Warensendungen frankieren. Einschreiben sind national und international möglich. Pakete gehören nicht dazu - dafür ist die DHL-Paketmarke das richtige Produkt.

Wichtig: Die Internetmarke darf nicht mit klassischen Briefmarken auf einem Umschlag kombiniert werden. Mischfrankierung ist laut Post-AGB unzulässig - die Sortieranlage erkennt sie nicht automatisch als gültig, was zu Verzögerungen oder Rücksendungen führen kann. Mehr dazu im Abschnitt „Häufige Fehler".

Portokasse und Bezahlung - so kaufen Sie die Internetmarke

Einzelne Internetmarke oder mehrere auf Vorrat - beides ist möglich. Die Portokasse ist dabei das Guthaben-Konto der Deutschen Post, das einfachstes Bezahlen ohne erneute Zahlungseingabe ermöglicht - praktisch bei häufigem Versand.

Die Portokasse erklärt

Die Portokasse ist ein optionales Prepaid-Kundenkonto, das Sie einmal per Lastschrift oder Giropay aufladen und dann jederzeit für Porto-Käufe nutzen - ohne dass Sie bei jedem Kauf erneut eine Zahlungsmethode eingeben müssen. Wenn Sie die Portokasse nicht nutzen möchten, zahlen Sie alternativ per PayPal oder Kreditkarte (Visa, Mastercard, Amex) oder Google Pay, Apple Pay direkt im Shop.

Schritt für Schritt: So kaufen Sie die Internetmarke

Der Kaufprozess im Shop der Deutschen Post läuft in sechs klar trennbaren Schritten ab:

  1. Anmelden im Shop der Deutschen Post unter shop.deutschepost.de oder ein Konto anlegen
  2. Format wählen: national oder international, Sendungsart (Brief, Postkarte, Warensendung, Einschreiben), Gewicht und Masse eingeben
  3. Optional: Motiv auswählen - über 150 Motive stehen zur Verfügung, nach Themen filterbar
  4. Optional: Empfänger- und Absenderadresse direkt auf die Marke drucken lassen
  5. Druckformat einstellen - wichtig vor allem bei Etikettendruckern, das Format muss vor dem Einlegen in den Warenkorb korrekt gesetzt werden
  6. Zahlung abschließen, PDF herunterladen und ausdrucken

Preise und Formate 2026

Die Internetmarke gilt für alle Standard-Briefformate der Deutschen Post zu denselben Preisen wie klassische Briefmarken. Die aktuellen Werte gelten seit der Portoanpassung zum 1. Januar 2025, die von der Bundesnetzagentur genehmigt wurde, und haben auch für 2026 Bestand.

Internetmarke-Porto Deutschland - Stand 01.01.2025, gültig 2026. Quelle: Bundesnetzagentur, Pressemitteilung Dezember 2024
FormatMax. Masse (L x B x H)Max. GewichtPorto
Postkarte235 x 125 mm-0,95 Euro
Standardbrief235 x 125 x 5 mm20 g0,95 Euro
Kompaktbrief235 x 125 x 10 mm50 g1,10 Euro
Grossbrief353 x 250 x 20 mm500 g1,80 Euro
Maxibrief353 x 250 x 50 mm1.000 g2,90 Euro

Für internationale Sendungen gilt ein einheitlicher Preis: Standardbrief International und Postkarte International kosten weltweit jeweils 1,25 Euro weltweit. Eine vollständige Porto-Übersicht inkl. aller Auslandsformate finden Sie unter Briefporto.

Einschreiben per Internetmarke - Zuschläge und Besonderheiten

Einschreiben sind per Internetmarke möglich. Der Aufpreis auf das normale Briefporto beträgt 2,35 Euro für Einwurf-Einschreiben und 2,65 Euro für das klassische Einschreiben mit Unterschrift des Empfängers.

Die Einlieferung in einer Filiale ist empfehlenswert, damit Sie einen Einlieferungsbeleg erhalten. Im Briefkasten ist Einwurf zwar möglich, aber dann gibt es keinen Beleg. Bei rechtlich relevanten Fristen - Kündigung, behördliche Schreiben, Widerruf - sollten Sie die Filiale für sicheren Nachweis nutzen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf der Seite zum Einschreiben.

Internetmarke drucken und aufkleben - was Sie beachten müssen

Nach dem Kauf kommt das PDF. Klingt trivial - aber es gibt einige Fehler, die entweder Geld kosten oder dazu führen, dass Ihre Sendung nicht zugestellt wird. Die richtige Druckqualität ist entscheidend dafür, ob die Sortieranlage den Datamatrix-Code lesen kann.

Tipps für den Ausdruck

Die Deutsche Post fordert eine Druckqualität von mindestens 300 dpi - Laser-, Thermo- oder Tintenstrahldrucker sind alle geeignet, solange diese Mindestauflösung erreicht wird. Bei Etikettendruckern müssen Sie das Druckformat vor dem Einlegen in den Warenkorb korrekt einstellen, sonst wird die Marke abgeschnitten oder falsch positioniert.

Zum Aufkleben genügt selbstklebendes DIN-A4-Papier oder ein Etikett. Normalpapier mit Klebestift ist auch möglich. Was definitiv nicht geht: das Überkleben mit Tesafilm oder anderen spiegelnden Materialien. Das ist verboten, weil spiegelnde Materialien die maschinelle Lesbarkeit des Matrixcodes verhindern.

Fehldrucke müssen sofort vernichtet werden. Jeder Code enthält Ihre Kundennummer - eine Mehrfachnutzung desselben Codes wird digital erkannt und kann ein erhöhtes Einziehungsentgelt von 50 Euro nach sich ziehen.

Wo klebt die Internetmarke hin?

Die Internetmarke gehört rechts oben auf den Briefumschlag - genau wie eine klassische Briefmarke. Alternativ können Sie die Marke direkt auf einen Briefbogen drucken, sodass sie im Sichtfenster eines Fensterbriefumschlags sichtbar ist. Wichtig dabei: Die Marke muss auch bei verschobenem Briefinhalt vollständig sichtbar bleiben. Weitere Hinweise zum richtigen Aufkleben finden Sie unter Briefmarke aufkleben.

Gültigkeit und Stornierung - was bei Problemen gilt

Die Internetmarke ist kein unbefristetes Porto-Versprechen. Wer das dreijährige Ablaufdatum unterschätzt, verliert das eingezahlte Porto ersatzlos. In der Beratung begegne ich diesem Problem regelmäßig: Internetmarken in Schreibtischschubladen - längst abgelaufen, weil das Ablaufdatum in Vergessenheit geraten ist.

Drei Jahre Gültigkeit - kein Umtausch nach Ablauf

Internetmarken sind ab Kaufdatum bis zum Ende des dritten darauffolgenden Jahres gültig. Wer zum Beispiel am 15. Mai 2023 eine Internetmarke kauft, kann sie bis zum 31. Dezember 2026 verwenden. Danach ist sie nicht mehr verwendbar, und die offiziellen Nutzungsbedingungen der Deutschen Post schließen Erstattungen nach Ablauf ausdrücklich aus.

Klassische Briefmarken der Deutschen Post haben unbegrenzte Gültigkeit ohne Verfall - das ist ein wesentlicher praktischer Unterschied. Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt „Internetmarke, klassische Briefmarke oder Mobile Briefmarke" sowie auf der Seite zur Gültigkeit von Briefmarken.

Irrtumlich gekauft - so stornieren Sie

Eine Stornierung ist in der Regel innerhalb der gesetzlichen 14-taeaigen Widerrufsfrist unkompliziert möglich - über das Online-Formular im Shop oder per E-Mail mit dem PDF der Marke als Anhang. Sie benötigen dafür die Auftragsnummer aus Ihrer Bestätigungs-E-Mail. Die Gutschrift erfolgt in der Portokasse und ist nicht als Barauszahlung möglich. Verbrauchte Codes können nicht erstattet werden.

Häufige Fehler - Mischfrankierung und was noch schiefläuft

Die meisten Fehler bei der Internetmarke kosten entweder Zeit oder Geld. Drei davon sehe ich besonders häufig - und alle drei sind leicht vermeidbar, wenn man sie kennt.

Mischfrankierung ist unzulässig

Internetmarke plus klassische Briefmarke auf einem Umschlag ist verboten. Die Sortieranlage erkennt diese Kombination nicht automatisch als vollständig frankiert - die Folge können verlängerte Laufzeiten oder Rücksendungen sein. Auch zwei Internetmarken auf einem Umschlag kombinieren zu wollen, ist nicht erlaubt: Immer nur eine Internetmarke pro Sendung.

Eine offizielle Ausnahme gilt für Ergänzungsmarken nach Portoerhöhung - die Post gibt diese mit Werten von 5, 10 oder 20 Cent heraus, die kombiniert werden dürfen. Wer stattdessen klassisch drucken möchte, findet eine Alternative auf der Seite Briefmarke drucken.

Fehldrucke, falsches Druckformat, schlechte Qualität

In diesem Bereich treten drei Fehler regelmäßig auf, die ich im Folgenden nenne:

  1. Fehldrucke nicht entsorgt: Wer eine missglückte Internetmarke im Papierstapel lässt, riskiert versehentliche Doppelnutzung - die Kundennummer im Code wird erkannt, und das Einziehungsentgelt von 50 Euro kann folgen
  2. Druckformat beim Etikettendrucker falsch eingestellt: Marke wird abgeschnitten oder fehlerhaft positioniert - das Druckformat muss vor dem Einlegen in den Warenkorb korrekt gesetzt werden
  3. Druckqualität unter 300 dpi: Die Sortieranlage kann den Datamatrix-Code nicht lesen, der Brief landet in der Handsortierung und braucht länger

Internetmarke, klassische Briefmarke oder Mobile Briefmarke?

Drei Frankier-Optionen stehen Ihnen bei der Deutschen Post zur Wahl - mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen je nach Anwendungsfall. Welche passt zu Ihnen, hängt vor allem davon ab, ob Sie einen Drucker haben und wie häufig Sie Briefe versenden.

Vergleich auf einen Blick

Frankier-Optionen im Vergleich - Stand April 2026. Quelle: vzbv-Urteil zur Gültigkeit Mobiler Briefmarken (OLG Köln 2023)
KriteriumInternetmarkeKlassische BriefmarkeMobile Briefmarke
Drucker nötigJaNeinNein
FilialwegKeinNur zum KaufKein
Gültigkeit3 JahreUnbegrenzt3 Jahre
FormateStandard bis MaxiStandard bis MaxiStandard bis Groß
EinschreibenJaJaNein
SendungsverfolgungBasisNur mit EinschreibenBasis

Zur Gültigkeit der Mobilen Briefmarke ein wichtiger Hinweis: Die früheren 14-Tage-AGB der Post wurden durch ein Urteil des OLG Köln im Jahr 2023 für unzulässig erklärt. Seitdem gilt auch für Mobile Briefmarken eine Gültigkeit von drei Jahren. Mehr zur Mobilen Briefmarke erfahren Sie unter Mobile Briefmarke.

Meine persönliche Präferenz

Ich nutze für private Briefe bevorzugt klassische Briefmarken - kein Login, kein Drucker, unbegrenzte Gültigkeit. Wenn ich nicht in die Filiale kann oder größere Mengen brauche, greife ich auf die Internetmarke zurück. Die Mobile Briefmarke nutze ich persönlich kaum: Den handschriftlichen Code auf dem Umschlag empfinde ich bei Geschäftspost als unprofessionell, und für Einschreiben scheidet sie ohnehin aus. Das ist ein Erfahrungswert, kein Urteil - für Gelegenheitsversender ohne Drucker kann die Mobile Briefmarke durchaus praktisch sein.

Die Internetmarke als Zeitdokument - eine philatelistische Einordnung

Wer Briefmarken sammelt, denkt beim Stichwort "Internetmarke" vielleicht zuerst: nichts für mich. Der Blick lohnt sich trotzdem - zumindest aus der Perspektive dessen, was Frankiermittel über ihre Zeit aussagen.

Moderne Frankiermittel aus Sammler-Sicht

Der Vorgänger der Internetmarke war die PC-Frankiersoftware Stampit, die 2001 eingeführt und 2011 zugunsten der browserbasierten Internetmarke abgeschaltet wurde. Stampit und Internetmarke dokumentiert Wikipedia im Artikel zur Internetmarke. Der Datamatrix-Code ist damit das erste massenhafte papierbasierte Digitalfrankiermittel der Deutschen Post - eine kleine technologiegeschichtliche Zäsur. Beides ist bei Wikipedia zur Internetmarke nachlesbar.

Ob gestempelte Briefe mit Internetmarke-Code eines Tages philatelistische Sammlerwertigkeit entwickeln, ist in der Philatelie offen und umstritten. Heute sind sie noch unspektakulär - das war bei klassischen Briefmarken 1850 auch so.

Belege sammeln - aber welche?

Als jemand, der Belege aus der Deutschen Inflation von 1923 sammelt, interessiert mich die Frage: Was sagt ein Frankiermittel über seine Zeit? Die Inflationsganzsachen aus jenem Jahr dokumentieren das Porto-Chaos in extremer Form - so wie es die Belege aus der Inflation 1923 bis heute zeigen. Ob eine Internetmarke aus 2026 in 50 Jahren ähnlich historisch interessant sein wird, erwarte ich nicht - aber die Idee, dass moderne Frankiermittel Zeitdokumente sind, ist keine absurde philatelistische Überlegung. Briefmarken-Sammler denken in längeren Zeitraumen als Gelegenheitsversender.

Fazit: Internetmarke einfach erklärt

Die Internetmarke ist eine günstige, unkomplizierte Alternative zur Filiale für alle, die einen Drucker haben und ihr Porto online kaufen möchten. Sie zahlen nur das reine Porto - kein Aufpreis, keine Servicegebühren. Drei Punkte sollten Sie sich merken: Die Gültigkeit läuft nach drei Jahren ab, ungenutzte Marken verfallen ohne Erstattung, und Mischfrankierung mit klassischen Briefmarken ist verboten.

Für rechtlich relevante Sendungen bleibt das Einschreiben der richtige Weg - Basis-Tracking ersetzt keinen Zustellnachweis. Alle weiteren Themen rund ums Briefversenden finden Sie im Übersichtsbereich Briefe versenden.

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Internetmarke der Deutschen Post.

Was kostet die Internetmarke?

Die Nutzung des Online-Services ist kostenlos - Sie zahlen nur das Porto. Der Standardbrief kostet 0,95 Euro, der Kompaktbrief 1,10 Euro, der Grossbrief 1,80 Euro und der Maxibrief 2,90 Euro bis 1.000 g. Alle Details stehen im Abschnitt „Preise und Formate 2026".

Wie lange ist eine Internetmarke gültig?

Eine Internetmarke ist ab Kaufdatum bis zum Ende des dritten darauffolgenden Jahres gültig. Danach verfällt sie ersatzlos - ein Umtausch oder eine Erstattung nach Ablauf ist laut Post-AGB ausgeschlossen. Mehr dazu lesen Sie bei „Gültigkeit und Stornierung".

Kann ich Internetmarken mit normalen Briefmarken kombinieren?

Nein, das ist laut Post-AGB unzulässig. Die Sortieranlage erkennt Mischfrankierungen nicht als gültig - Verzögerungen oder Rücksendungen können die Folge sein. Schauen Sie dazu in den Bereich „Häufige Fehler".

Kann ich mit der Internetmarke auch Einschreiben versenden?

Ja, Einschreiben sind per Internetmarke möglich. Der Aufpreis beträgt 2,35 Euro für Einwurf-Variante oder 2,65 Euro für das klassische Einschreiben mit Unterschrift - zusätzlich zum normalen Briefporto. Details finden Sie im Abschnitt „Einschreiben per Internetmarke".

Was ist die Portokasse?

Die Portokasse ist das aufladbare Prepaid-Kundenkonto der Deutschen Post für Internetmarken-Käufe. Einmal mit Lastschrift oder Giropay aufladen, dann jederzeit Porto kaufen ohne erneute Zahlungseingabe bei jedem Kauf. Mehr dazu unter „Portokasse und Bezahlung".

Darf ich Internetmarken mehrfach ausdrucken?

Nein, jede Internetmarke darf nur einmal verwendet werden. Fehldrucke müssen sofort vernichtet werden - Mehrfachnutzung wird digital erkannt und kann ein Einziehungsentgelt von 50 Euro nach sich ziehen. Mehr dazu finden Sie unter „Internetmarke drucken und aufkleben".

Klaus Weber
Klaus Weber

Mit den DDR-Marken aus dem Album meines Großvaters bin ich als Kind zum ersten Mal mit Briefmarken in Berührung gekommen. Über die Jahrzehnte habe ich gesehen, wie Erben und Sammler oft an Hype und Halbwissen scheitern. Daher freue ich mich, meine Erfahrung als langjähriger Sammler bei briefmarkenmesse-essen.de einbringen zu dürfen.