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China-Briefmarken: Kaiserreich, Republik und Volksrepublik

China-Briefmarken beginnen 1878 mit drei Drachen-Marken des Kaiserreichs. Zwischen diesem Auftakt und den heutigen Volksrepublik-Ausgaben liegen vier Epochen — jede mit eigenem Sammlerwert und eigenen Kursentwicklungen.

Bei Catawiki finden Sie chinesische Marken aller Epochen gesammelt: Kaiserreich, Republik, Taiwan und Volksrepublik — kuratiert, von Experten bewertet und fortlaufend mit neuen Losen aus privaten Sammlungen ergänzt.

Aktuelle Marken entdecken

Kulturrevolution-Ausgaben der 1960er und 1970er Jahre werden oft unterschätzt — dabei erzielen seltene Motive auf Auktionen fünfstellige Preise. Beim Einstieg lohnt sich ein Blick auf geprüfte Zustandsbeschreibungen.

Auf einen Blick

  • Erste Ausgabe 1878: Die Großen Drachen des Kaiserreichs in drei Nennwerten sind die Grundlage jeder klassischen China-Sammlung.
  • Absolute Spitzenraritat: „Das ganze Land ist rot" von 1968 erzielte bei einer spezialisierten Auktion 2018 rund 2 Millionen US-Dollar.
  • Einstieg möglich: Gestempelte Volksrepublik-Massenware ab wenigen Cent pro Stück, Kulturrevolution-Originalserien erst ab hohem dreistelligem Bereich aufwarts.
China-Briefmarken: Sammelalbum mit Kaiserreich- und Volksrepublik-Ausgaben

Schnellfakten

Die folgenden Eckdaten fassen das Sammelgebiet China zusammen - von der ersten Ausgabe bis zum Rekord-Zuschlag.

Schnellfakten: China-Briefmarken im Überblick
Postverwaltung / StaatKaiserliche Post (ab 1878), Republik China (ab 1912), Volksrepublik China und Taiwan (ab 1949) - Quelle: Wikipedia Postgeschichte China
Erstes Ausgabejahr1878 (Katalog-Nr. 1 „Große Drachen")
Letztes Ausgabejahrlaufend
UmfangKaiserreich / Republik ca. 1.000 Nummern; Volksrepublik über 5.300 Hauptnummern (Michel Übersee 9.1)
Bekannteste Ausgabe„Jahr des Affen" / Goldener Affe, 1980, MiNr. 1594
Hochster dokumentierter Zuschlagca. 2.000.000 USD (Großformat „Das ganze Land ist rot", 2018, China Guardian)
Typischer EinstiegspreisAb wenigen Cent fur gestempelte Massenware der spaten Volksrepublik
Katalog-ReferenzMichel Übersee-Katalog Band 9.1 (VRC und Kaiserreich) und 9.2 (Taiwan etc.) - Details: APHV zum Michel Übersee 9.1
Häufige Spezial-GebieteBefreite Gebiete (Vorlaufer der VRC), Kulturrevolutions-Ausgaben (W-Nummern), Auslandspostamter / Treaty Ports

Geschichte und Postverwaltung

China ist eines der wenigen Lander, in dem das erste Postwesen von Ausländern verwaltet wurde: Das Kaiserliche Seezollamt (Imperial Maritime Customs Post), geleitet von westlichen Beamten, brachte im Juli 1878 die ersten Briefmarken Chinas heraus - nicht die kaiserliche Staatsverwaltung selbst. Diese frühen Marken sollten in erster Linie die amtliche und diplomatische Korrespondenz der Vertragshaven absichern.

Im Jahr 1897 folgte eine harte Zäsur: Das Seezollamt wurde in die Kaiserliche Staatspost übergeführt, die Wahrung wechselte von Candarin auf Dollar und Cents. Da neue Marken nicht rechtzeitig lieferbar waren, druckte man die Portowerte als Aufdrucke auf vorhandene Fiskalmarken - die sogenannten „Roten Steuermarken" (Red Revenue), heute eine Ikone der klassischen Philatelie. 1912 stürzte die Republik die Monarchie; provisorische Aufdrucke auf kaiserlichen Marken mit dem Aufdruck „Republik China" kennzeichnen diesen Bruch philatelistisch sehr deutlich.

Die extremste Zäsur war 1949 die Spaltung in zwei Staaten: Die kommunistische Volksrepublik auf dem Festland und die Republik China auf Taiwan fuhrten von nun an getrennte Postverwaltungen mit eigenen Ausgaben. Fur Sammler bedeutet das, dass das Gebiet „China" heute faktisch drei parallele Gebiete umfasst - Volksrepublik, Taiwan und das historische Kaiserreich/Republik-Erbe.

Fur Sammler von Altdeutschland ist das Gebiet China aus einem weiteren Grund interessant: Die Deutsche Post betrieb bis zum Ersten Weltkrieg eigene Auslandspostamter im Kaiserreich China. Die Kolonie Kiautschou gab sogar eigene Marken heraus - ein naturlicher Schnittpunkt mit deutschen Kolonien. Mehr dazu unter deutschen Kolonien-Briefmarken.

Typische Ausgaben und Markenbilder

Das China-Gebiet gliedert sich in wenige, aber sehr charakteristische Serien-Familien, die sich in Motiv, Druck und historischem Kontext stark voneinander unterscheiden.

Große Drachen (1878)

Die erste chinesische Briefmarkenausgabe erschien im Juli 1878 in den Nennwerten 1, 3 und 5 Candarin in Grün, Rot und Gelb/Ocker. Im Zentrum jeder Marke steht ein kaiserlicher Drache als zentrales Motiv, flankiert von der Landesinschrift „CHINA" in lateinischen Buchstaben und chinesischen Schriftzeichen. Diese Serie erschien in mehreren Auflagen zwischen 1878 und 1883, die sich in Papierstarke und Markenabstanden signifikant unterscheiden - ein entscheidender Wertfaktor, der Bestimmung durch Spezialisten erfordert. Quelle: Briefmarkenankauf Hornung - Große Drachen 1878.

Rote Steuermarken (Red Revenue, 1897)

Wegen der Wahrungsumstellung von 1897 fehlten passende neue Portomarken. Als Losung wurden rote Fiskalmarken mit neuen Portowerten überdruckt. Diese Provisorien zahlen heute zu den gesuchten Ikonen der klassischen Philatelie - besonders die selteneren Varianten mit kleinem Aufdruck, von denen nach Auktionshausangaben nur noch wenige Dutzend Exemplare erhalten sind. Felzmann beschrieb Red Revenue 1897 in Auktionsberichten als klassische China-Rarität.

Kulturrevolutions-Ausgaben (1966-1976)

Die sogenannten W-Ausgaben im Michel-Katalog zeigen den Hochpunkt politischer Propaganda-Philatelie: stark rot dominierte Marken, Porträts des Vorsitzenden Mao Zedong, Arbeiter und rote Fahnen. Serien wie die „Gedichte des Vorsitzenden Mao" von 1967 sind im Westen durch ihre Symbolik sofort erkennbar. Da das Sammeln wahrend der Kulturrevolution als bourgeois galt und viele Sammlungen vernichtet wurden, sind echte Originale in tadelloser Erhaltung selten. Quelle: Sammler.com - Volksrepublik China Briefmarken.

Tierkreiszeichen / Goldener Affe (1980)

Mit dem „Jahr des Affen" (MiNr. 1594) startete die Volksrepublik 1980 eine bis heute fortgeführte Neujahrs-Sondermarkenserie. Das rote Markenbild eines kleinen Affen loste in China einen beispiellosen Sammler- und Anlage-Hype aus und begründete die moderne chinesische Investitionsphilatelie. Die Marke gilt heute als wichtigste Einzelausgabe der Volksrepublik-Philatelie.

Raritäten und Top-Stücke

Wenige Sammelgebiete weltweit haben so dramatische Preisentwicklungen erlebt wie die chinesische Philatelie. Die folgenden Stücke markieren die absolute Spitze des Segments und werden fast ausschliesslich auf hochspezialisierten internationalen Auktionen umgesetzt.

China-Briefmarken: Raritäten und dokumentierte Zuschlagshochststande
AusgabeJahrBesonderheitDokumentierter ZuschlagQuelle
Das ganze Land ist rot (Großformat)1968Unverausgabt; Druckbögen gestoppt, da Taiwan auf der Karte nicht rot markiert war. Weniger als 10 Exemplare bekannt.ca. 13,8 Mio. RMB / ca. 2.000.000 USD (2018, China Guardian)Von Brühl - Wertvollste Briefmarken
Das ganze Land ist rot (Kleinformat)1968MiNr. A1027, kurzzeitig an Schaltern verkauft und schnell zurückgezogen.ca. 6,9 Mio. HKD / ca. 890.000 USD (2013, Interasia)Von Brühl - Wertvollste Briefmarken
Inverted 10 Cents on 9 Candarin1897Kopfstehender Uberdruckfehler bei den Provisorien von 1897.ca. 933.300 USD (Spink Hongkong 2019)Von Brühl - Wertvollste Briefmarken
Jahr des Affen (MiNr. 1594)1980Begründer der modernen chinesischen Anlage-Philatelie, im Rastertiefdruck gefertigt.ab EUR 520 gestempelt (Dorotheum, 2016); postfrisch nach Auktionsergebnissen deutlich höhereDorotheum Lot 1846091

Diese Rekordstucke tauchen im regulären Handlergeschaft praktisch nie auf. Wer solche Stücke sucht oder anbieten will, bewegt sich ausschliesslich auf hochspezialisierten Auktionen oder Marktplatzen mit Experten-Prüfung. Fur Einzelstücke im fünf- bis sechsstelligen Bereich empfehle ich aus meiner Erfahrung immer das Gespräch mit einem Spezial-Auktionshaus, bevor man sich auf Listings ohne Prufzeichen einlasst - bei China-Spitzenstucken ist die Falschungsdichte besonders hoch.

Laufende Auktionen ansehen

Erkennungsmerkmale und Zustand

Kein anderes Sammelgebiet, das ich kenne, stellt Käufer vor so unterschiedliche Bestimmungsherausforderungen wie China - von den Papiervarianten der Kaiserzeit bis zu den modernen Drucktechniken der Volksrepublik.

Papierstärken bei frühen Ausgaben

Die Großen Drachen von 1878 erschienen in mehreren Auflagen, die sich massiv im Katalogwert unterscheiden: Die Erstdrucke von 1878 bestehen aus dünnem, hartem Papier; spätere Auflagen von 1882 haben extrem dünnes Pelure-Papier; die 1883er-Drucke wurden auf dickem, undurchsichtigem Papier gedruckt. Welcher Druck vorliegt, entscheidet direkt über die Katalognummer und den Preis.

Markenabstande im Bogen

Bei den frühen Drachen-Ausgaben ist der Abstand zwischen den Marken im Bogen ein weiteres elementares Bestimmungsmerkmal. Abstande zwischen 2,5 mm und 4,5 mm unterscheiden verschiedene Auflagen voneinander - ein Detail, das über die Katalognummer entscheidet und ohne Zirkel-Messung kaum erkennbar ist, wie im Fachartikel zu den Großen Drachen erläutert.

Stempel auf Kulturrevolutionsmarken

Fur die Volksrepublik-Kulturrevolutions-Ausgaben gilt eine besondere Warnung: Moderne Neudrucke und Reproduktionen, die in China früher oft als Touristen-Souvenir verkauft wurden, haben häufig Gefalligkeitsstempel mit verrarerischer Gleichmasigkeit - ein echter Postlaufstempel zeigt dagegen immer kleine Unregelmasigkeiten. Wer hier unsicher ist, braucht einen spezialisierten Prüfer.

Drucktechnik beim Goldenen Affen

Die Affen-Marke von 1980 wurde im hochwertigen Rastertiefdruck (Stich) gefertigt. Echte Stücke sind unter der Lupe im Druck reliefartig spürbar - ein Merkmal, das viele moderne Reproduktionen nicht imitieren können. Vor dem Kauf eines hochpreisigen Exemplars ist ein Prufbefund anzuraten.

Echtheitsprüfung

Fur Alt-China-Ausgaben und die deutschen Auslandspostamter in China (Kiautschou) sind die Experten des BPP (Bund Philatelistischer Prüfer) zustandig. Fur Nachkriegsausgaben der Volksrepublik und speziell die falschungsgefardeten Kulturrevolutions-Ausgaben empfiehlt sich die Konsultation der Forschungsgemeinschaft China-Philatelie e.V. (FCP) oder eines spezialisierten internationalen Prüfers. Jede hochwertige moderne Ausgabe der Volksrepublik - besonders der Goldene Affe - sollte ab einem Kaufpreis von rund 100 EUR durch ein aktuelles Fotoattest gesichert sein.

Aktuelle Marktpreise und Sammelkosten

Der chinesische Briefmarkenmarkt ist zweigeteilt: Die Einstiegsschwelle ist minimal, die Spitze zahlt zum Teursten weltweit. Das ist eine Seltenheit im Sammelgebiet-Spektrum.

Marktpreise prüfen

China-Briefmarken: Preisspannen aktuell
Stück / SerieErhaltungPreisspanne EURBeleg-ArtQuelle
Massenware VRC (ab 1990er)gestempelt0,10 - 1,00HandlerSammler.com VRC
Standard-Sondermarken (1950er VRC)gestempelt2,00 - 15,00HandlerSammler.com VRC
Gedichte von Mao (Kulturrev. 1967)postfrisch1.500 - 3.500AuktionshausW. Graf Briefmarkenhandel
Jahr des Affen (1980, MiNr. 1594)gestempeltab 520 (belegtes Auktionsresultat)AuktionshausDorotheum Lot 1846091

Eine komplette Sammlung der Volksrepublik China von 1949 bis heute ist fur Normalverdiener nicht mehr finanzierbar - allein die Kulturrevolutions-Ausgaben erfordern oft hohe fünfstellige Betruge. Der Michel-Katalog gibt zwar Orientierung, aber im chinesischen Markt gilt: Bei gesuchten Marken aus den 1960er bis 1980er Jahren rucken reale Verkaufspreise erstaunlich nah an die Katalogwerte heran (oft 60-80 %), wahrend fur spate Ausgaben nach 1990 die übliche Handlerquote von 20-30 % des Katalogwerts gilt. Mehr dazu im Ratgeber Marktwerte realistisch ermitteln.

Als Sammelstrategie empfehle ich Einsteigern, sich auf einen klar abgegrenzten Zeitraum zu spezialisieren: Die Motiv-Philatelie ab 1980 (Tierkreiszeichen, Landschaften, Pandabären) ist reich und verhiltnismassig erschwinglich. Das Kaiserreich vor 1912 ist kompakter, aber selbst hier erfordern vollständige Serien in guter Erhaltung erhebliches Budget. Fur die Volksrepublik gilt: Fast immer ist postfrisch wertvoller als gestempelt - eine der wenigen Regeln, die im chinesischen Markt verlasslich gilt.

Fazit: Wo kauft man China-Briefmarken

Wer heute in das Sammelgebiet China einsteigen will, findet bei europaischen Handelskanalen ein ausreichendes Angebot an Standard-Ausgaben der Volksrepublik. Fur postfrische Raritäten der Kulturrevolution und der früheren Volksrepublik-Dekade sind jedoch spezialisierte Auktionen der richtige Weg: Das hochpreisige China-Segment wird weltweit von Häusern wie Interasia in Hongkong dominiert, aber auch europaische Traditionshauser wie Heinrich Kohler sind erste Adressen, sobald es um Alt-China und postalische Belege auslandischer Postamter geht.

Fur den Einstieg und fur mittelwertige Stücke ist Catawiki mit dokumentierten Zuschlagsebenen und Experten-Prüfung ein praktikabler Marktplatz fur erste Orientierung - besonders wenn man sich in einem unbekannten Gebiet einen Marktuberblick verschaffen will.

Jetzt Sammlung erweitern

Eine geerbte China-Sammlung? Wer beim Durchsehen der Bestande auf stark politisierte Mao-Motive der 1960er Jahre oder das „Jahr des Affen" stoßt, sollte den Marktwert keinesfalls unterschätzen. Eine sachkundige Schatzung gibt hier schnell Klarheit - mehr dazu unter Briefmarken schatzen lassen.

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu China-Briefmarken und ihrer Einschätzung.

Welche China-Briefmarken sind besonders wertvoll?

Besonders gesucht sind frühe Ausgaben des Kaiserreichs wie die Großen Drachen von 1878, die provisorischen Aufdrucke von 1897 (Rote Steuermarken) und vor allem Originalausgaben der Kulturrevolution (1966-1976). Der Goldene Affe von 1980 ist die bekannteste Einzelausgabe der Volksrepublik. Alle Details finden Sie im Bereich „Raritäten und Top-Stücke".

Was ist die erste chinesische Briefmarke?

Die ersten chinesischen Postwertzeichen erschienen im Juli 1878. Sie zeigen als zentrales Motiv einen kaiserlichen Drachen und werden unter Sammlern als „Große Drachen" bekannt (Large Dragons). Herausgegeben wurden sie nicht von der chinesischen Staatsverwaltung, sondern vom westlich geführten Kaiserlichen Seezollamt. Mehr dazu unter „Typische Ausgaben und Markenbilder".

Warum sind Briefmarken der Kulturrevolution so teuer?

Wahrend der Kulturrevolution galt das Briefmarkensammeln als bürgerlich - viele private Sammlungen wurden vernichtet. Gleichzeitig entstanden politisch aufgeladene Marken mit geringer Gesamtauflage, die heute durch die hohe chinesische Binnennachfrage massiv im Wert gestiegen sind. Nicht alle Mao-Motive sind selten: Nur die Original-W-Nummern aus den 1960ern und frühen 1970ern erzielen die Top-Preise.

Woran erkenne ich eine echte Affen-Marke von 1980?

Die Marke wurde im Rastertiefdruck (Stich) gefertigt und ist unter der Lupe durch reliefartigen Druck erkennbar. Moderne Reproduktionen imitieren dieses Merkmal meist nicht überzeugend, weshalb ab einem Kaufpreis von rund 100 EUR ein Prufbefund zu empfehlen ist. Schauen Sie dazu auch in den Bereich „Erkennungsmerkmale und Zustand".

Wo kann ich chinesische Briefmarken kaufen?

Standardsortimente der späteren Volksrepublik findet man im Fachhandel und auf Marktplatzen. Fur hochwertige und geprüfte Stücke sind Catawiki mit dokumentierten Auktionsergebnissen sowie spezialisierte Auktionshäuser mit Asien-Schwerpunkt die bessere Wahl. Mehr Orientierung bietet der Abschnitt „Fazit: Wo kauft man China-Briefmarken".

Lohnt sich eine komplette VRC-Sammlung?

Eine vollständige Sammlung der Volksrepublik von 1949 bis heute ist fur Normalverdiener praktisch nicht finanzierbar, da allein die Kulturrevolutions-Ausgaben hohe fünfstellige Marktwerte erfordern können. Einsteiger spezialisieren sich besser auf einen Zeitraum oder ein Motiv-Thema - zum Beispiel die reiche Tier- und Naturmotiv-Philatelie ab 1980.

Verwandte Sammelgebiete

China-Philatelie verbindet sich natürliche mit mehreren Nachbargebieten: Japan-Briefmarken und Korea-Briefmarken bilden das ostasiatische Dreieck der Fernost-Philatelie. Wer sich fur die deutschen Auslandspostamter im Kaiserreich China interessiert, findet in deutschen Kolonien-Briefmarken das direkte Gegenstück. Das Briefmarken sammeln Uberblicksportal bietet den Einstieg in alle Sammelgebiete.

Klaus Weber
Klaus Weber

Mit den DDR-Marken aus dem Album meines Großvaters bin ich als Kind zum ersten Mal mit Briefmarken in Berührung gekommen. Über die Jahrzehnte habe ich gesehen, wie Erben und Sammler oft an Hype und Halbwissen scheitern. Daher freue ich mich, meine Erfahrung als langjähriger Sammler bei briefmarkenmesse-essen.de einbringen zu dürfen.