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Briefmarken Block, Zusammendruck, Kehrdruck, Bogenrand

Ein Briefmarkenblock ist mehr als eine Marke mit Zierrand: Er erzahlt von einer bestimmten Produktionsentscheidung in der Druckerei, die Sammler bis heute fasziniert. Halten Sie einmal einen Kehrdruck oder einen Zusammendruck aus einem Erbschaftsalbum in Handen, erkennen Sie sofort, dass die scheinbar technischen Begriffe der Philatelie tatsachlich Druckgeschichte in Papier sind.

Ich erlebe bei Beratungen im Ruhrgebiet regelmasig, dass Erben ungewohnte Formate - breite Rander, kopfstehende Marken, beschriftete Leerfelder - fur Fehler halten. Dabei beschreiben Block, Zusammendruck, Kehrdruck und Bogenrand vier klar definierte philatelistische Phanomene, die sich konsequent voneinander unterscheiden lassen.

In diesem Glossar-Eintrag erklare ich Ihnen alle vier Begriffe im Uberblick, grenze sie gegeneinander ab und zeige, worauf Sie bei einem Nachlass oder Verkauf achten sollten.

Auf einen Blick

  • Briefmarkenblock: Sonderausgabe mit einer oder wenigen Marken auf breitem Zierrand, die nur im Ganzen verkauft wird und innen Kastenzahnung, aussen meist ungezahnten Rand hat
  • Zusammendruck: Zwei oder mehr Marken mit verschiedenem Wert oder Motiv, die zusammenhangend gedruckt wurden, oft aus Markenheftchenbögen
  • Kehrdruck (Tete-beche): Zwei verbundene Marken, von denen eine um 180 Grad gedreht ist; der Bogenrand enthalt technische Signaturen wie Hausauftragsnummern (HAN) und Passerkreuze

Was ist ein Block? Vier Begriffe, eine Seite

Die vier Begriffe Block, Zusammendruck, Kehrdruck und Bogenrand stammen alle aus der Welt des Druckbogens. Bogen, Kleinbogen und Viererblock bezeichnen hingegen reine Grossen- und Mengenangaben der Marken. Fur Bogen, Kleinbogen und Viererblock gibt es eigene Seiten, die ich Ihnen unter Briefmarkenbogen, Kleinbogen und Viererblock zusammengestellt habe.

Block, Zusammendruck und Kehrdruck beschreiben dagegen das Layout, die Zusammenstellung und die Druckausrichtung der Marken zueinander. Der Bogenrand erganzt dieses Bild, indem er technische Signaturen der Druckerei tragt, die fur Spezialsammler und Forscher unverzichtbar sind. Diese Seite behandelt alle vier Begriffe in eigenen Kapiteln.

Briefmarken Block und Kehrdruck auf Albumblatt, philatelistische Einheiten

Wenn Sie verstehen, wie sich diese Begriffe voneinander unterscheiden, konnen Sie einen Nachlass deutlich sicherer einschatzen - und vermeiden die typischen Fehler, die ich weiter unten unter Bloecke im Nachlass richtig sortieren beschreibe.

Block (Blockausgabe)

Der Briefmarkenblock ist fur viele Sammler das attraktivste Format, das ein Postamt bietet. Die pragende Beschreibung stammt vom Philatelisten Hermann E. Sieger, der Blockausgaben als „Briefmarken im Sonntagskleid" bezeichnete - produziert vorwiegend fur Sammler, kaum fur den postalischen Alltag.

Definition

Laut Wikipedia: Briefmarkenblock besteht ein Block aus einer oder mehreren zusammenhangenden Marken auf einem breiten, meist verzierten Rand. Das entscheidende Merkmal ist die postalische Verkaufseinheit im Ganzen: Ein Block verlasst den Schalter als zusammenhangendes Stuck, nicht als Einzelmarke.

Kastenzahnung und Randgestaltung

Blocks weisen fast ausnahmslos Kastenzahnung auf: Die Marken untereinander sind gezahnt, der Aussenrand ist hingegen ungezahnt. Diese Kombination macht Kastenzahnung zum sichersten Erkennungsmerkmal eines echten Blocks - und grenzt ihn optisch sofort vom durchgezahnten Kleinbogen ab.

Abgrenzung Block, Kleinbogen, Schalterbogen

Das Michel-Kriterium ist eindeutig: Ein Bogen mit maximal 10 Marken und durchgezahntem Rand gilt nicht als Block, sondern als Kleinbogen. Schalterbogen hingegen enthalten haufig 50 bis 100 Marken und sind die produktionstechnische Grundeinheit der Druckerei. Die folgende Tabelle fasst die Unterschiede zusammen.

Abgrenzung Block, Kleinbogen und Schalterbogen
MerkmalBlockKleinbogenSchalterbogen
Marken-AnzahlMeist 1 bis 4 (selten mehr)Maximal 10 (Michel-Kriterium)Haufig 50 bis 100 Marken
ZahnungKastenzahnung, Aussenrand ungezahntMeist durchgezahnter RandVollstandig durchgezahnt
VerkaufseinheitPostalisch nur im Ganzen verkauftIm Ganzen oder einzelnOft Vereinzelung am Schalter

Geschichte der Blockausgabe

Der erste Briefmarkenblock weltweit erschien am 3. Januar 1923 in Luxemburg anlasslich der Geburt von Prinzessin Elisabeth. Frankreich folgte 1925, das Deutsche Reich 1930 mit dem IPOSTA-Block als Block 1 - heute ein klassisches Sammlerobjekt. Postfrische Exemplare des IPOSTA-Blocks und des Nothilfe-Blocks (Deutsches Reich Block 2) werden von spezialisierten Auktionshausern haufig zu vierstelligen Preisen angeboten.

Zusammendruck

Zusammendrucke entstehen nicht durch eine Entscheidung der Postverwaltung fur Sammler, sondern als produktionstechnische Notwendigkeit. Aus meiner Erfahrung mit alteren Albumbestanden gehoren Zusammendrucke zu den unterschatzten Fundstucken - Laien ubersehen sie oft, weil die Kombination zweier verschiedener Marken unscheinbar wirkt.

Definition

Ein Zusammendruck (Se-tenant) liegt laut Wikipedia: Briefmarkenbogen vor, wenn zwei oder mehr Marken mit unterschiedlichem Nennwert, Motiv oder Farbe im selben Druckbogen zusammenhangend produziert wurden. Die Marken bleiben verbunden und bilden als Einheit ein eigenstandiges Sammlerstuck.

Entstehung aus Markenheftchen- und Schalterbögen

Zusammendrucke entstehen in der Regel beim Druck von Markenheftchenbögen, wenn verschiedene Wertstufen auf einem einzigen Bogen kombiniert werden mussen. Das Fach-Portal klassische-philatelie.ch (Christoph Ozdoba) beschreibt detailliert, wie Heftchenbögen das Druckbild erzwingen und so die charakteristischen Zusammendrucke entstehen.

Typische Formen

Sie unterscheiden waagerechte und senkrechte Zusammendrucke. Beide Formen konnen direkt aneinandergrenzen oder durch bedruckte bzw. unbedruckte Zwischenstege getrennt sein. Zwischenstege sind fur Spezialsammler besonders gesuchte Varianten beim Zusammendruck, weil sie die Verbindung zum Bogenaufbau sichtbar machen.

Katalogisierung bei Michel

Im Michel-Katalog tragen waagerechte Zusammendrucke das Kurzel „W", senkrechte das Kurzel „S". Diese Systematik erlaubt Sammlern eine prazise Zuordnung in Heftchenblatt-Listen und macht Zusammendrucke aus alten Auflagen gezielt recherchierbar.

Kehrdruck (Tete-beche)

Ein Kehrdruck ist optisch sofort auffallig: Eine der beiden verbundenen Marken steht buchstablich auf dem Kopf. Ich habe in der Beratungspraxis schon erlebt, dass Erben einen Kehrdruck fur einen Druckfehler gehalten und die Verbindung getrennt haben - ein irreversibler Verlust fur den Sammlerwert.

Definition

Gemas Wikipedia: Tete-beche besteht ein Kehrdruck aus zwei zusammenhangenden Briefmarken, von denen eine um genau 180 Grad gedreht auf dem Bogen positioniert ist. Die Verbindung durch die gemeinsame Zahnung bleibt das definierende Merkmal - wird sie getrennt, ist aus dem Kehrdruck eine normale Einzelmarke geworden.

Warum Kehrdrucke entstehen

Die Drehung ist keine Laune, sondern produktionstechnisch bewusst angelegt: Schalterbögen und Markenheftchenbögen lassen sich beim Binden und Schneiden effizienter trennen, wenn keine Leerfelder entstehen. Kopf-an-Kopf-Druck spart Bogenmaterial und erklart, warum Kehrdrucke fast immer aus Heftchenbögen stammen.

Kehrdruck mit Zwischensteg

Stehen die beiden Marken nicht direkt Kopf an Kopf, sondern sind durch ein Leerfeld getrennt, spricht man vom Kehrdruck mit Zwischensteg. Im Michel-Katalog wird diese Variante mit „Z" katalogisiert. Kehrdrucke mit Zwischensteg sind seltener erhalten als normale Kehrdrucke und erzielen entsprechend hohere Zuschlagspreise. Ein Kehrdruck-12er-Block einer 1-Piaster-Portomarke des Deutschen Reichs (gestempelt) brachte bei Rauhut & Kruschel einen beachtlichen Zuschlag.

Internationale Bezeichnung und irrtumliche Kehrdrucke

Tete-beche ist der etablierte internationale Fachbegriff fur den Kehrdruck - auf Franzosisch wortlich „Kopf-an-Fuss" - und wird so auch in der Gemeinsamen Normdatei (GND) gefuhrt. Irrtumliche Kehrdrucke entstehen extrem selten durch Fehler in der Druckerei, wenn ein einzelnes Druckklischee versehentlich kopfstehend eingebaut wird.

Funf Merkmale eines Kehrdrucks

Diese funf Punkte helfen Ihnen, einen Kehrdruck sicher zu identifizieren.

  1. Zwei zusammenhangende Marken sind ungetrennt verbunden
  2. Das Motiv einer Marke steht exakt auf dem Kopf (180 Grad gedreht)
  3. Zusammenhangende Zahnung verbindet beide Marken
  4. Wahlweise direkter Kontakt oder Trennung durch einen Zwischensteg
  5. Herkunft fast immer aus einem Markenheftchenbogen

Bogenrand

Der Bogenrand gilt unter Gelegenheitssammlern oft als Platzverschwender. Spezialisten hingegen suchen gezielt nach Marken mit anhangenden Randfeldern - weil dort Druckerei-Informationen fur die Forschung stecken, die sonst nirgends festgehalten sind.

Definition

Der Bogenrand ist das unbedruckte oder mit technischen Signaturen versehene Papierfeld, das das eigentliche Markenfeld eines Druckbogens umschliest. Er umgibt die Marken an allen vier Seiten und tragt produktionstechnische Signaturen - von der Hausauftragsnummer bis zum Passerkreuz.

Inhalte des Bogenrands

Der Bogenrand dokumentiert laut Ralf Krenz (stamp.de) historisch wichtige Daten: Hausauftragsnummern (HAN), Plattennummern, Passerkreuze fur den Mehrfarbdruck, Auflagennummern sowie Reihen- und Summenzahler fur die Schalterabrechnung. Jedes dieser Elemente hat eine klar definierte Funktion in der Druckerei- und Sammlerdokumentation.

Bogenrand als Sammelgebiet

Durch die Informationen im Rand lassen sich Druckauflagen exakt bestimmen. Auf Tauschtagen sehe ich regelmasig, dass Spezialsammler bestimmter Epochen eine Einzelmarke kaum mehr anschauen, wenn kein Bogenrand mit lesbarer HAN dabei ist. Der Rand ist fur sie der Fingerabdruck des Druckauftrags - unverzichtbar fur die Plattenrekonstruktion.

Zehnerbogen ab 1994

Mit der Einfuhrung der Zehnerbögen durch die Deutsche Post AG im Jahr 1994 wandelte sich der Bogenrand von einem rein technischen Hilfsmittel zu einer oft illustrierten Flache mit EAN-Code. Der Rand wurde damit sichtbarer Teil der Produktgestaltung - und ist seitdem auch fur Gelegenheitssammler optisch prasenter.

Bogenrand-Signaturen und ihre Bedeutung
SignaturBedeutungTypische PositionQuelle
HAN (Hausauftragsnummer)Interne Auftragsnummer der DruckereiMeist unterer BogenrandRalf Krenz, stamp.de
PlattennummerIdentifiziert die genutzte DruckplatteOberer oder seitlicher RandWikipedia: Briefmarkenbogen
PasserkreuzeAusrichtungshilfe fur den MehrfarbdruckBogenecken oder SeitenranderWikipedia: Briefmarkenbogen
ReihenwertzahlerSummiert den Nominalwert pro ReiheLinker oder rechter RandWikipedia: Briefmarkenbogen

Druck-Geschichte lesen: Was Kehrdruck, Zusammendruck und Bogenrand verraten

Philatelie wird besonders interessant, wenn sie uber das Sammeln hinausgeht und zur Quellenkunde wird. Kehrdruck, Zusammendruck und Bogenrand sind solche Quellen: Sie lassen sich als Druckerei-Fingerabdrucke lesen und belegen, an welcher Position im Druckbogen eine Marke ursprunglich sass.

HAN, Plattennummer und Reihenwertzahler als Druckerei-Fingerabdruck

Die Kombination aus HAN, Reihenwertzahler und Plattennummer ordnet eine Marke zweifelsfrei einem bestimmten Druckauftrag zu. Laut stamp.de ist das besonders bei falschungsgefahrdeten Ausgaben entscheidend: Ohne passenden Bogenrand lasst sich nicht prufen, ob eine Marke aus dem richtigen Druckauftrag stammt.

Kehrdruck und Zwischensteg als Heftchenbogen-Beleg

Ein Kehrdruck mit Zwischensteg ist ein klarer Beleg fur die Herkunft aus einem speziell montierten Bogen fur Markenheftchen. Laut klassische-philatelie.ch kann eine solche Marke eindeutig einem Heftchenbogen zugeordnet werden - ein wertvoller Provenienzbeleg fur Spezialsammler.

Praxis: Block mit Bogenrand und sein Sammlerwert

Einen vollstandigen Block mit original anhangenden Bogenrandern bewertet der Fachhandel grundsatzlich hoher als denselben Block mit abgetrennten Randern. Ob der Aufschlag minimal oder erheblich ist, hangt vom Sammelgebiet und den konkreten Randinhalten ab. Das Urteil ist klar: Rander vor dem Verkauf nie abtrennen, bis ein Fachkundiger gepruft hat, was sie enthalten. Wenn Sie tiefer in die Spezialphilatelie einsteigen mochten, finden Sie weiterfuhrende Hinweise bei Briefmarken sammeln.

Bloecke im Nachlass richtig sortieren

Blockausgaben, Zusammendrucke und Kehrdrucke aus einem Erbschaftsalbum zu sortieren ist eine Aufgabe, bei der Laien immer wieder dieselben Fehler machen. Ich habe das im Ruhrgebiet mehrfach begleitet - und jedes Mal ware ein kurzer Check vorab viel Wert gewesen.

Die drei haufigsten Fehler von Erben

Erster Fehler: Der unperforierte, breite Rand einer Blockausgabe wird mit der Schere abgetrennt, um die Marken in zu kleine Steckkarten-Taschen zu zwingen. Das zerstort den kompletten Blockwert durch Randentfernung unwiederbringlich.

Zweiter Fehler: Kehrdrucke werden fur Druckfehler gehalten und an der Zahnung getrennt, um die Marken „richtig herum" ins Album zu stecken. Aus einem intakten Kehrdruck werden damit zwei gewohnliche Einzelmarken - der Mehrwert ist weg.

Dritter Fehler: Marken mit anhangenden Bogenrandern werden als optisch unschon empfunden, der Rand abgetrennt. Damit geht die Hausauftragsnummer (HAN) fur immer verloren - fur Spezialsammler bedeutet das einen klaren Wertverlust am Stuck.

Kurze Checkliste vor dem Verkauf

Prufen Sie diese vier Punkte vor dem Verkauf, bevor Sie einen Block, Kehrdruck oder beranderte Marke aus der Hand geben.

Klaus-Weber-Perspektive aus der Beratungspraxis

Nicht-Sammler halten einen intakten Kehrdruck im geerbten Album oft zunachst fur einen bizarren Fehldruck. Erst beim genauen Prufen zeigt sich, dass es eine vollig regulare, aber sammelwurdige Produktion aus der Heftchenfertigung ist. Ich rate deshalb immer: Nichts trennen, bevor ein Kundiger das Album gesehen hat.

Fazit: Block, Zusammendruck, Kehrdruck, Bogenrand - Philatelie-Feinwerk im Detail

Die vier Begriffe beschreiben vier verschiedene Perspektiven auf denselben Druckvorgang. Ein Block ist die Sonderausgabe im Ganzen; ein Zusammendruck verbindet verschiedene Marken aus produktionstechnischer Notwendigkeit; ein Kehrdruck dreht eine Marke um 180 Grad fur die Heftchenfertigung; und der Bogenrand belegt, was die Druckerei konkret ausgefuhrt hat.

Die wichtigste Handlungsempfehlung aus meiner Sicht: Bloecke und Kehrdrucke niemals zertrennen, Bogenrander immer aufbewahren. Was unschon oder uberdimensioniert wirkt, ist fur Spezialsammler haufig der sammelwertrelevante Teil. Wer das beachtet, schutzt den Wert eines Nachlasses erheblich.

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Block, Zusammendruck, Kehrdruck und Bogenrand.

Was ist der Unterschied zwischen einem Block und einem Kleinbogen?

Ein Block hat meist einen ungezahnten Zierrand (Kastenzahnung innen) und wird im Ganzen verkauft. Ein Kleinbogen zahlt laut Michel-Kriterium maximal 10 Marken und hat meist einen durchgezahnten Aussenrand als Unterschied. Mehr dazu im Abschnitt „Block (Blockausgabe)".

Wann spricht man von einem Zusammendruck und wann von einem Kehrdruck?

Ein Zusammendruck kombiniert Marken mit unterschiedlichen Werten oder Motiven. Ein Kehrdruck kombiniert zwei Marken, von denen eine auf dem Bogen kopfstehend gedruckt ist. Schauen Sie dazu in den Bereich „Kehrdruck (Tete-beche)".

Warum sind Bogenrander fur Sammler wichtig?

Bogenrander enthalten produktionstechnische Signaturen wie HAN und Plattennummern, die die Herkunft einer Marke fur die Druckauflagen-Forschung dokumentieren. Alle Details stehen im Abschnitt „Bogenrand".

Ist ein Kehrdruck wertvoller als eine einzelne Briefmarke?

Ja, in der Regel deutlich. Kehrdrucke bleiben selten intakt erhalten, weil Laien sie haufig trennen, und sie katalogisieren im Michel hoher als Einzelmarken. Mehr dazu finden Sie bei „Kehrdruck (Tete-beche)".

Was bedeutet Tete-beche?

Tete-beche ist der internationale, franzosische Fachbegriff fur den Kehrdruck - wortlich „Kopf-an-Fuss". Er wird so auch in der Gemeinsamen Normdatei (GND) gefuhrt. Mehr dazu im Abschnitt „Kehrdruck (Tete-beche)".

Klaus Weber
Klaus Weber

Mit den DDR-Marken aus dem Album meines Großvaters bin ich als Kind zum ersten Mal mit Briefmarken in Berührung gekommen. Über die Jahrzehnte habe ich gesehen, wie Erben und Sammler oft an Hype und Halbwissen scheitern. Daher freue ich mich, meine Erfahrung als langjähriger Sammler bei briefmarkenmesse-essen.de einbringen zu dürfen.