Albert Einstein (1879-1955) gehört zu den weltweit am häufigsten auf Briefmarken abgebildeten Wissenschaftlern. Über 30 Postverwaltungen haben sein Porträt gewürdigt - die erste Marke erschien 1956 in Israel, die größte Einzelwelle entstand 1979, als BRD, DDR, USA, Schweiz und die UNO parallel zum 100. Geburtstag eigene Ausgaben herausbrachten.
Die 1979er-Welle ist historisch klar datierbar und sammelbar - ein Dutzend Länder, ein Anlass, eine abgeschlossene Mini-Sammlung. Erben und Einsteiger sollten den Wert realistisch einordnen: Gestempelte Standardausgaben aus Millionenauflagen kosten wenige Cent.
Ich erkläre Ihnen hier, welche Einstein-Ausgaben philatelistisch zählen, was die israelische Erstausgabe von FDCs der großen Jubiläumswelle unterscheidet - und wo der Wert wirklich liegt, wenn Sie einen Nachlass mit Einstein-Marken vor sich haben.
Inhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
- Erste Einstein-Briefmarke erschien 1956 in Israel, die wichtigste Ausgabewelle 1979 zum 100. Geburtstag umfasste über ein Dutzend Länder gleichzeitig.
- Gestempelte Standardmarken aus BRD und USA von 1979 liegen im Cent-Bereich; FDCs der israelischen Erstausgabe erzielen 5 bis 15 Euro.
- Eine komplette Kompaktsammlung „Einstein 1979" ist für 50 bis 100 Euro realisierbar - ein realistisches Sammelziel ohne Schatzsuche.
Den aktuellen Marktwert eines konkreten Stücks - ob gestempelte BRD Mi 1019, israelisches FDC oder DDR Block 54 - lässt sich bei Catawiki anhand laufender Auktionen mit dokumentierten Zuschlagsebenen einschätzen, realistischer als über statische Katalogwerte.
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Bevor ich in die einzelnen Ausgaben gehe, die Schnellfakten im Überblick - so haben Sie alle Eckdaten auf einen Blick.

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Basisdaten - was Sammler und Erben zu Albert Einstein auf Briefmarken grundlegend wissen sollten.
Schnellfakten zu Einstein-Briefmarken
Alle wesentlichen Kenndaten zur Person und zur philatelistischen Würdigung - von den Lebensdaten bis zum typischen Einstiegspreis aus dem Nachlass.
| Lebensdaten | 1879-1955 |
|---|---|
| Erste dokumentierte Briefmarke | Israel, 1956 (In Memoriam, Mi 130 / Scott 117) |
| Wichtigste Ausgabe-Anlässe | 100. Geburtstag 1979, Gedenkausgabe nach Tod 1956, Physik-Nobelpreis 1921 |
| Geschätzter Sammelfeld-Umfang | Hunderte Marken weltweit |
| Schwerpunkt-Länder | USA, BRD, DDR, Israel, Schweiz |
| Höchster dokumentierter Zuschlag | Keine bekannten Spitzenzuschläge im hohen Bereich; Wertfokus auf FDCs und komplette 1979er-Zusammenstellungen |
| Typischer Einstiegspreis | Wenige Cent (gestempelte BRD-Standardmarke aus Nachlass) |
| Katalog-Referenz | Michel (Deutschland, Schweiz, Israel), Scott (USA) |
Albert Einstein und seine Briefmarken-Geschichte
Albert Einstein war theoretischer Physiker und gilt als einer der bedeutendsten Wissenschaftler der Menschheitsgeschichte. Er entwickelte die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie und erhielt 1921 den Nobelpreis für Physik, primär für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts.
Seine erste philatelistische Würdigung kam aus Israel: Knapp ein Jahr nach seinem Tod gab die israelische Postverwaltung im Januar 1956 eine Gedenkmarke mit seinem Porträt heraus, bekannt als Mi 130 / Scott 117 (Nominalwert 350 Prutot). Diese „In Memoriam"-Ausgabe gilt als erste Einstein-Marke der Welt und ist der gesuchte Auftakt jeder vollständigen Einstein-Sammlung.
Die 1979er-Ausgabewelle
Die historisch bedeutsamste Phase für Einstein-Sammler war das Jahr 1979. Zum 100. Geburtstag entstanden auf einen Schlag Sondermarken in einer Vielzahl von Ländern. Laut StampData Thematik-Verzeichnis gehörten BRD, DDR, USA, Schweiz und die UNO zu den Hauptausgabeländern - eine synchronisierte Ausgabewelle selten dagewesener Breite.
Ein zweiter, kleinerer Ausgabeschub folgte 2005 beim Weltjahr der Physik. Die meisten Ausgaben dieses Anlasses stammen aus kommerziell ausgerichteten Postverwaltungen kleinerer Staaten und gelten unter Sammlern eher als Randergänzung denn als Kern einer Einstein-Sammlung.
Ausgabe-Charakter: Sondermarken und Lizenz-Massenware
Der Großteil der Einstein-Marken sind klassische Sondermarken aus Wissenschafts- und Nobelpreisträger-Serien, wie die US-Dauerserie „Prominent Americans". Ausgaben aus afrikanischen oder pazifischen Kleinstaaten sind dagegen oft rein kommerzielle Lizenz-Massenausgaben für den europäischen Sammlermarkt - philatelistisch zweitrangig, dekorativ, aber als Sammelziel kaum sinnvoll.
Ausgabeländer und wichtigste Ausgaben
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten belegten Ausgaben - von der israelischen Erstausgabe 1956 bis zur großen Jubiläumswelle 1979 im DACH-Raum und den USA.
| Land | Ausgabe | Jahr | Anlass / Besonderheit | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Israel | In Memoriam (Mi 130 / Scott 117) | 1956 | Erste Einstein-Marke der Welt, Trauer-Anlass | Touchstamps Datenbank |
| USA | Prominent Americans (8c, Scott 1285) | 1966 | Dauerserie prominenter Amerikaner | Mystic Stamp Company |
| BRD | Nobelpreisträger (Mi 1019) | 1979 | Sondermarke zum 100. Geburtstag (60 Pf) | Satura-Shop Mi 1019 |
| DDR | 100. Geburtstag (Mi 2402 + Block 54) | 1979 | Einzelmarke und gesuchter Gedenkblock | Bautzener Sammlertreff DDR Block 54 |
| USA | 100. Geburtstag (15c, Scott 1774) | 1979 | Sonderausgabe mit Formel E=mc² | Mystic Stamp Company Scott 1774 |
| Schweiz | Bekannte Persönlichkeiten (Mi 1166) | 1979 | Sondermarke zum 100. Geburtstag | Philaseiten Mi 1166 |
Aus Sammler-Sicht gelten die DACH-Ausgaben von 1979 sowie die israelische Erstausgabe als philatelistisches „Must-have". Die vielen bunten Ausgaben aus Karibik- und Pazifik-Kleinstaaten dagegen sind für Motiv-Abonnenten produziert worden - sie haben eine dekorative Funktion, aber philatelistisch kaum substanziellen Wert. Das erkenne ich auf Briefmarken-Messen regelmäßig daran, wie leicht diese Stücke in großer Stückzahl auftauchen, während echte Frühausgaben selten werden.
Highlight-Marken und Wertspitzen
Wirkliche Raritäten mit vier- oder fünfstelligen Zuschlägen gibt es im Einstein-Motiv nicht. Das Feld ist strukturell anders als klassische Gebiete wie das Deutsche Reich. Werte entstehen bei Einstein-Marken fast ausschließlich durch Belegqualität und Erhaltungszustand, nicht durch Druckfehler oder niedrige Auflagen.
| Ausgabe | Land + Jahr | Besonderheit | Marktwert (ca.) | Beleg-Art |
|---|---|---|---|---|
| In Memoriam Mi 130 | Israel 1956 | Erste Einstein-Marke weltweit; gestempelt oder auf FDC gesucht | 5,00 bis 15,00 EUR | Händler / Postbeeld-Preisreferenz |
| DDR Block 54 (Mi 2402) | DDR 1979 | Gesuchter Gedenkblock aus der Jubiläumswelle | 1,00 bis 3,00 EUR | Händler / Katalog |
| USA Scott 1285 auf FDC | USA 1966 | Auf originalem Fleetwood First Day Cover | 3,20 bis 4,00 EUR | Händler |
Bei Sammlern der Wissenschafts-Thematik sind sauber gestempelte FDCs und Maximumkarten mit passenden Anlassstempeln weitaus beliebter als anonym gestempelte Einzelmarken aus Kiloware. In der Beratung zeigt sich oft, dass Erben das Motiv „Einstein" reflexartig mit hohem Wert assoziieren - Fakt ist, dass die 1979er-Ausgaben in riesigen Millionenauflagen gedruckt wurden und am Sekundärmarkt entsprechend günstig verfügbar sind.
Ausdrücklich warnen möchte ich vor kommerziellen „Goldfolien-Marken" oder Schmuckblättern mit großem Werbeaufdruck. Diese Direktvertriebs-Produkte werden zu hohen Neupreisen verkauft, finden am philatelistischen Sekundärmarkt aber fast keinen Wiederverkaufswert. Das ist eine klassische Wert-Falle - ich spreche das in der Nachlass-Beratung regelmäßig an.
Sammelstrategie und Sammler-Aufbau
Einstein-Marken lassen sich auf mindestens vier Arten sinnvoll sammeln. Welcher Pfad passt, hängt vom Budget, der Sammel-Tiefe und davon ab, ob Sie Einstein als eigenständiges Sammelgebiet oder als Teil einer Länder-Sammlung sehen wollen.
Komplette internationale Werkschau
Anders als bei Elvis oder Disney ist die Anzahl philatelistisch ernstzunehmender Einstein-Hauptausgaben überschaubar. Eine annähernd vollständige Welt-Sammlung ist durchaus ein realistisches Sammelziel. Die Herausforderung liegt weniger in der Seltenheit als im Aufspüren früher Ausgaben aus weniger dokumentierten Postverwaltungen.
Anlass-Fokus: Einstein 1979
Mein persönlicher Favorit für Einsteiger: eine geschlossene Sammlung ausschließlich zur Ausgabewelle 1979. Mit Marken aus über einem Dutzend Ländern, ergänzt durch FDCs und Maximumkarten, entsteht eine historisch klar datierbare Mini-Sammlung zu einem Anlass. Das Sammelziel ist klar definiert, die Vollständigkeit prüfbar. Eine kompakte Zusammenstellung bewegt sich bei 50 bis 100 Euro - als BRD-Sammler bildet Mi 1019 dabei den naheliegenden Startpunkt.
Land-Fokus
Wer Einstein als Ergänzung zu einer bestehenden Länder-Sammlung führt, beschränkt sich auf seine Hauptwirkungsorte: Deutschland, Schweiz, USA, Israel. Die Einstein-Ausgaben fügen sich direkt in Lindner- oder Leuchtturm-Vordruck-Alben dieser Länder ein, ohne eine separate Sammelbindung aufzubauen. Für USA-Sammler sind Scott 1285 und Scott 1774 die natürlichen Ankerpunkte.
Belegformen-Fokus
Statt loser Postfrisch-Marken konzentriert sich diese Strategie rein auf Ersttagsbriefe (FDC) und Maximumkarten mit Ersttags-Sonderstempeln aus Orten seines Lebens - Ulm, Bern, Princeton. Philatelistisch hochwertig und deutlich kurzweiliger als das Komplettieren von Marken-Serien. Das Ergebnis ist am Markt stabiler nachgefragt als Einzelmarken aus demselben Zeitraum.
Highlight-only
Konzentration auf drei bis fünf Schlüsselstücke: israelisches FDC 1956, DDR Block 54, eine FDC-Garnitur der 1979er-Hauptländer. Budget-freundlich, philatelistisch substanziell, kein Vollständigkeits-Anspruch. Für Sammler, die Qualität vor Quantität setzen - ein Pfad, den ich nach Jahren auf Briefmarken-Messen sehr schätze.
Themen-Philatelisten, die sich für Wissenschaftler-Motive interessieren, finden Anschluss bei Motivgruppen zu Nobelpreisträgern oder der ArGe Wissenschaft in philatelistischen Verbänden. Einen direkten Einstieg ins Motiv-Cluster bietet der Motiv-Hub mit weiteren Persönlichkeits-Seiten wie Mozart-Briefmarken.
Marktpreise und typische Wertspannen
Wer eine Einstein-Sammlung aus einem Nachlass übernimmt oder aufzubauen beginnt, sollte die Preisspannen kennen. Die folgende Tabelle zeigt die gängigen Wertebereiche vom gestempelten Einzelwert bis zur kompletten Zusammenstellung als Konvolut.
| Stück / Serie | Erhaltung | Preisspanne EUR | Beleg-Art |
|---|---|---|---|
| BRD Mi 1019 (1979) | gestempelt | 0,10 - 0,40 EUR | Händler / Katalog |
| USA Scott 1774 (1979, 15c) | postfrisch | 0,50 - 0,90 EUR | Händler |
| Israel Mi 130 (1956) | gestempelt / FDC | 5,00 - 15,00 EUR | Händler / Katalog |
| Kompaktserie „Einstein 1979" (postfrisch/FDCs gemischt) | postfrisch / FDCs | 50,00 - 100,00 EUR | Marktwert / Auktion |
Die große Mehrheit der Einstein-Marken aus typischen Nachlass-Beständen sind Millionenauflagen. Die 1979er-Ausgaben aus BRD, DDR und USA wurden in hohen Stückzahlen gedruckt, der reale Einzelwert gestempelter Stücke liegt fast durchgehend im Cent-Bereich. Das ist kein schlechtes Zeichen - es ist der Grundcharakter dieses Motivs.
Michel- und Scott-Katalogwerte repräsentieren Tausch- und Versicherungswerte, die von realen Händlerpreisen bei Massenmotiven stark nach unten abweichen. Was wie Marktwerte entstehen zeigt, gilt bei Einstein besonders ausgeprägt. Direktvertriebs-Sondersammlungen wie „Weltedition Einstein in Leder-Album" haben am echten Auktionsmarkt kaum bis keinen Wiederverkaufswert.
Fazit: Wo kaufen und was aus einer geerbten Sammlung machen
Einstein-Briefmarken sind ein dankbares Sammelgebiet - historisch klar datierbare Ausgabewellen, überschaubare Kern-Ausgaben, und ein Einstieg, der auch mit kleinem Budget funktioniert. Wer sich auf die 1979er-Jubiläumswelle konzentriert, baut eine philatelistisch konsistente Sammlung auf guten Grundlagen auf.
Für den Kauf empfehle ich zuerst einen Blick in laufende Auktionen bei Catawiki in der Briefmarken-Kategorie, weil dort thematische Konvolute regelmäßig mit dokumentierten Zuschlagsebenen erscheinen. Spezialisierte europäische Thematik-Händler wie Postbeeld decken das israelische 1956er FDC und weltweite Thematik-Sätze gut ab. Für US-Ausgaben (Scott 1285 und Scott 1774) bietet Mystic Stamp Company gute Referenzpreise und Bestandstiefe.
Wer einen Nachlass mit Einstein-Marken vor sich hat, sollte den Bestand zunächst auf FDCs und kompakte Jahrgangs-Zusammenstellungen prüfen - das sind die Stücke, die am Markt tatsächlich nachgefragt werden. Gestempelte Einzelmarken der 1979er-Welle sind finanziell Cent-Ware. Wenn Sie unsicher sind, ob sich unter dem Nachlass-Material dokumentiert seltene Belege befinden, lohnt sich eine sachkundige Schätzung - sie trennt Standard-Bestand von Highlight-Stücken, bevor Sie Entscheidungen treffen.
Fragen und Antworten
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu Einstein-Briefmarken - vom Wert gestempelter Einzelstücke bis zur Frage, ob eine geerbte Sammlung lohnt.
Was ist eine Albert-Einstein-Briefmarke wert?
Der Wert hängt stark von Ausgabe und Erhaltung ab. Gestempelte Standard-Ausgaben aus BRD und USA von 1979 kosten wenige Cent bis unter einen Euro - FDCs der israelischen Erstausgabe von 1956 erzielen beim Händler meist 5 bis 15 Euro. Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt „Marktpreise und typische Wertspannen".
Wann erschien die erste Einstein-Briefmarke?
Die erste Einstein-Briefmarke erschien im Januar 1956 in Israel, knapp ein Jahr nach Einsteins Tod. Diese „In Memoriam"-Ausgabe trägt in Israel die Katalognummer Mi 130 / Scott 117 und hatte einen Nominalwert von 350 Prutot. Alle Details finden Sie im Bereich „Albert Einstein und seine Briefmarken-Geschichte".
Welche Einstein-Briefmarken sind besonders gesucht?
Wirkliche Raritäten mit hohen Zuschlägen existieren bei diesem Motiv kaum, da die meisten Marken in Millionenauflagen gedruckt wurden. Gesucht sind vor allem hochwertige FDCs und Maximumkarten sowie der DDR Block 54 von 1979. Schauen Sie dazu in den Bereich „Highlight-Marken und Wertspitzen".
Welche Länder haben Einstein auf Briefmarken gewürdigt?
Über 30 Länder haben Einstein auf Briefmarken abgebildet. Besonders intensiv waren USA, BRD, DDR, Israel und die Schweiz, die alle 1979 zum 100. Geburtstag eigene Sondermarken herausgaben. Details dazu unter „Ausgabeländer und wichtigste Ausgaben".
Lohnt sich eine geerbte Einstein-Sammlung finanziell?
Finanziell ist es selten ein Hauptgewinn: Gestempelte Einzelmarken der 1979er-Welle sind Cent-Ware trotz historischer Bedeutung. Einen realen Wert stellen historisch komplette FDC-Konvolute und die israelische Erstausgabe dar. Alle Details zur Werteinschätzung lesen Sie im Abschnitt „Marktpreise und typische Wertspannen".
Was ist der DDR Block 54 mit Einstein wert?
Der DDR Block 54 von 1979 (zugehörig Mi 2402) ist ein gesuchter Gedenkblock aus der Jubiläumswelle und liegt bei Händlern typischerweise zwischen 1 und 3 Euro. Er ist damit kein teures Sammlerstück, aber ein philatelistisch solider Kern einer Einstein-1979-Zusammenstellung. Details unter „Highlight-Marken und Wertspitzen".
Wie baue ich eine sinnvolle Einstein-Sammlung auf?
Für Einsteiger empfehle ich den Anlass-Fokus: Die komplette Ausgabewelle 1979 aus den Hauptländern, ergänzt um FDCs, ist für 50 bis 100 Euro realisierbar und philatelistisch klar abgegrenzt. Alle Sammelpfade beschreibe ich im Bereich „Sammelstrategie und Sammler-Aufbau".

Mit den DDR-Marken aus dem Album meines Großvaters bin ich als Kind zum ersten Mal mit Briefmarken in Berührung gekommen. Über die Jahrzehnte habe ich gesehen, wie Erben und Sammler oft an Hype und Halbwissen scheitern. Daher freue ich mich, meine Erfahrung als langjähriger Sammler bei briefmarkenmesse-essen.de einbringen zu dürfen.