Clicky

Dialogpost 2026: Preise, Bedingungen und Formate

Wer regelmäßig Werbemailings verschickt, zahlt mit Dialogpost deutlich weniger als mit dem normalen Briefporto - aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Der Tarif der Deutschen Post gilt ausschließlich für adressierte Sendungen mit Werbecharakter, setzt Mindestmengen voraus und verlangt seit 01.01.2026 einen Matrixcode auf jeder Sendung.

In diesem Ratgeber erkläre ich Ihnen die aktuellen Preise für 2026, welche Mindestmengen gelten, was per Dialogpost versendet werden darf und wann sich der Tarif gegenüber der Einzelfrankierung wirklich lohnt. Alle Zahlen in den Preistabellen gelten ab 01.01.2026 und verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Auf einen Blick

  • Dialogpost-Standard kostet ab 0,38 Euro pro Sendung netto - gegenüber 0,95 Euro beim Standardbrief.
  • Mindestauflage: 5.000 Sendungen bundesweit oder 200 je Leitregion (ab 500 Stück: Dialogpost Easy mit Aufpreis).
  • Nur Sendungen mit werblichem Charakter sind zulässig - Rechnungen und geschäftliche Pflichtmitteilungen sind ausgeschlossen.

Die Preise gelten seit dem 01.01.2026. Alle weiteren Details finden Sie in den Abschnitten weiter unten.

Dialogpost-Sendungen auf einem Schreibtisch, adressierte Werbebriefe und Kataloge

Den vollständigen Überblick zu allen Versandoptionen der Deutschen Post finden Sie im Bereich Versenden.

Was ist Dialogpost?

Dialogpost ist der Massenversandtarif der Deutschen Post für adressierte Sendungen mit Mengenpflicht. Das Produkt richtet sich an Unternehmen, Vereine und Organisationen, die größere Mengen an Werbesendungen mit persönlicher Adresse verschicken - kein Einzelbrief, kein Einwurf in jeden Briefkasten, sondern Mengentarif mit konkreter Empfängerliste.

Dialogpost vs. Standardbrief - wo liegt der Unterschied?

Der Preisunterschied ist erheblich, aber er kommt nicht ohne Bedingungen. Beim Standardbrief frankieren Sie jede Sendung einzeln, können beliebige Inhalte verschicken und erhalten eine Laufzeitgarantie von einem Werktag (E+1). Bei Dialogpost gelten dagegen Mindestmengen, ein Sortieraufwand vor der Einlieferung und eine längere Laufzeit.

Dialogpost vs. Standardbrief - Vergleich wesentlicher Merkmale (Stand: April 2026)
MerkmalStandardbriefDialogpost
Preis ab0,95 EUR0,38 EUR (Standard bis 20 g)
Mindestmengekeine200 je Leitregion oder 5.000 bundesweit
Erlaubte Inhaltebeliebignur Sendungen mit Werbecharakter
LaufzeitE+1 (garantiert)E+4 (Qualitätsziel, keine Garantie)
Adressierungbeliebigvolladressiert, eigene Empfängerliste nötig

Dialogpost vs. Postwurfspezial - volladressiert vs. unadressiert

Dialogpost ist ein volladressiertes Produkt - Sie benötigen eine konkrete Empfängerliste mit Namen und Adressen. Weil jede Sendung einen individuellen Empfänger trägt, wird sie auch in Briefkästen mit dem Aufkleber „Keine Werbung" eingeworfen. Das ist ein zentraler Unterschied zum Postwurfspezial, das ohne eigene Adressdaten in alle Haushalte eines Postleitzahlgebiets verteilt wird und Werbeverweigerer ausklammert.

Dialogpost-Preise 2026

Die aktuellen Preise gelten seit dem 01.01.2026 und werden auf der Preisseite der Deutschen Post veröffentlicht. Bruchteile beim Gewicht werden auf ganze Gramm aufgerundet. Alle Entgelte verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Es gibt drei Grundformate mit eigenen Preisstufen: Standard, Groß und Karte.

Dialogpost-Preise Deutschland, gültig ab 01.01.2026 (netto, zzgl. USt.). Quelle: Deutsche Post
FormatGewichtPreis netto je Stück
Dialogpost Karte3-15 g0,36 EUR
Dialogpost Standardbis 20 g0,38 EUR
Dialogpost Standard21-50 g0,42 EUR
Dialogpost Großbis 50 g0,54 EUR
Dialogpost Groß51-100 g0,67 EUR
Dialogpost Groß101-250 g0,82 EUR
Dialogpost Groß251-500 g0,93 EUR
Dialogpost Groß501-1.000 g1,09 EUR

Zuschläge im Überblick

Neben den Grundpreisen gibt es drei mögliche Aufschläge, die sich addieren können. Wer alle drei gleichzeitig trifft, zahlt 0,24 EUR Zuschlag pro Sendung zusätzlich zum Basistarif. Die Zuschläge werden nicht durch Vorsortierungsrabatte ausgeglichen.

Der Dialogpost Easy-Aufschlag von 0,18 EUR gilt für Mengen zwischen 500 und 4.999 Stück. Der Produktionszuschlag von 0,05 EUR greift, wenn die Sendung keine Automationsfähigkeit erfüllt oder der Matrixcode fehlt. Der Saisonzuschlag von 0,01 EUR wird in den Monaten September bis Dezember erhoben.

Vorsortierungsrabatte

Vier mengenunabhängige Rabattstufen können beim professionellen Lettershop-Versand genutzt werden. Die höchsten Rabatte bei Palettenfertigung und Leitregions-Bündelung erreichen je 5 %. Standard-Format-Bündelung auf Leitregion bringt 5 %, Groß-Format-Bündelung auf Leitregion bringt 4 %, Groß-Format-Bündelung auf PLZ-Ebene bringt 5 %, und Palettenfertigung auf Leitregion bringt 5 %. In der Praxis übernehmen Lettershop-Dienstleister die Portooptimierung und Vorsortierung als eigenen Service.

Mindestauflage und Dialogpost Easy

Dialogpost ist ein Mengentarif - wer die Mindestauflagen nicht erreicht, hat drei Optionen: Aufzahlung auf die nächste Schwelle, Wechsel auf Dialogpost Easy oder Rückgriff auf normale Einzelfrankierung. Die Wahl hängt von Auflage und Aufwand ab.

Die Mengenschwellen im Detail

Der reguläre Dialogpost-Tarif setzt bundesweit mindestens 5.000 Sendungen voraus. Eine regionale Alternative: mindestens 200 Sendungen je Leitregion, also dort, wo die ersten zwei Stellen der Postleitzahl bei allen Empfängern übereinstimmen. Wer die Schwellen knapp verfehlt, kann auf den Basispreis der jeweils nächsten Mengenstufe aufzahlen, anstatt in eine teurere Kategorie zu wechseln.

Dialogpost Easy - für Mengen ab 500 Stück

Dialogpost Easy gilt für 500 bis 4.999 Sendungen bundesweit und kostet einen Aufpreis von 0,18 EUR je Sendung auf den jeweiligen Basistarif. Ein Rechenbeispiel: 500 Stück im Format Standard bis 20 g kosten 0,38 EUR + 0,18 EUR = 0,56 EUR je Stück. Das sind gegenüber dem Standardbrief zu 0,95 EUR immerhin 195 Euro Ersparnis auf 500 Stück - ohne die Kosten für Sortierung und Aufbereitung zu berücksichtigen.

Wann lohnt Dialogpost gegenüber Einzelfrankierung?

Eine grobe Daumenregel: Ab etwa 200 Sendungen mit regionalem Bezug oder 500 Sendungen bundesweit lohnt der Dialogpost-Weg, wenn die Sendungen ohnehin werblichen Charakter haben und der Sortieraufwand akzeptabel ist. Bei Auflagen unter 200 Stück ist Standardfrankierung meist der einfachere Weg - der Preisunterschied rechtfertigt den Aufbereitungsaufwand dann nicht mehr. Die aktuellen Standardbrief-Preise finden Sie im Überblick unter Briefporto.

Was darf per Dialogpost versendet werden?

Seit dem 01.01.2020 sind ausschließlich Sendungen mit werblichem Charakter als Dialogpost zugelassen. Die Deutsche Post prüft die Einhaltung dieser Regel bei der Einlieferung. Der Begriff „werblicher Charakter" ist breiter gefasst als oft gedacht - er umfasst nicht nur Rabattaktionen, sondern auch Spendenaufrufe, Einladungen zu Veranstaltungen und Kundenmagazine.

Zulässige Inhalte - die Ja-Liste

Als werbliche Sendungen und damit für Dialogpost geeignet gelten laut der Deutschen Post: Imagewerbung, Einladungen zu Veranstaltungen und Stadtfesten, Gewinnspiele, Spendenaufrufe, Gutscheine, Kundenmagazine sowie Kundenkarten ohne Bezahlfunktion.

Bonusprogramme mit konkretem Angebot, Parteiwerbung und Kandidatenvorstellungen fallen ebenfalls in diese Kategorie. Kataloge, Prospekte und Produktvorstellungen sind ausdrücklich zugelassen, solange sie keinen vertraglich bindenden Charakter haben.

Nicht zulässige Inhalte - die Nein-Liste

Rechnungen, Mahnungen und Zahlungsaufforderungen sind als Dialogpost nicht zulässig. Dasselbe gilt für AGB-Änderungen, Bestellbestätigungen, Preisanpassungsschreiben und rechtlich bindende Mitteilungen jeder Art. Einladungen zu Jahreshauptversammlungen und Mitgliederversammlungen ohne Werbecharakter fallen ebenfalls aus dem Raster.

Inhaltsgleichheit - was bedeutet das konkret?

Alle Sendungen eines Mailings müssen identisch sein in Format, Gewicht und Basisentgelt. Erlaubt sind maximal drei Personalisierungen je Sendung - zum Beispiel individuelle Adressierung, persönliche Anrede und ein individueller Gutscheincode pro Empfänger. Mehr Variablen sind nicht zulässig.

Formate und Formvorgaben

Dialogpost kennt zwei Hauptformate: Standard und Groß. Das Kartenformat ist ein Sonderfall für Postkarten-Mailings. Die Vereinfachung auf zwei Kernformate ist Teil der Neugestaltung, die 2016 aus der alten Infopost die heutige Dialogpost machte. Die Formatwahl beeinflusst den Preis direkt - Groß ist teurer, bietet aber deutlich mehr Gewichtsspielraum.

Dialogpost-Formate 2026. Quelle: Deutsche Post
FormatLängeBreiteDickeMax. GewichtBesonderheit
Standard150-235 mm90-125 mm1-5 mm50 gnur Rechteckform, Länge mind. 1,4x Breite
Groß140-353 mm90-250 mm1-30 mm1.000 gauch Quadratform möglich (mind. 140 mm Seite)
Karte140-235 mm90-125 mm0,2-5 mm15 gPostkarten-Format

Geeignete Sendungsformen je Format

Das Format Standard eignet sich für einfache Werbebriefe, Flyer im Umschlag, Selfmailer im DIN-Lang-Format und kompakte Produktkarten. Das Format Groß deckt Kataloge, Prospekte, mehrseitige Broschüren und schwere Beilagen ab - alles, was das Gewichtslimit von 50 g beim Standard überschreitet. Das Kartenformat nimmt klassische Postkarten-Mailings auf, die ohne Umschlag eingeliefert werden.

Automationsfähigkeit und Frankierung ab 2026

Automationsfähigkeit ist Pflichtvoraussetzung für den regulären Dialogpost-Tarif. Wer sie nicht erfüllt, zahlt 0,05 EUR Aufschlag je Sendung. Zum 01.01.2026 kam eine zweite Pflicht hinzu, die viele Versender kalt erwischt hat: der Matrixcode auf jeder Sendung.

Was ist Automationsfähigkeit?

Jede Sendung muss von den vollautomatischen Sortieranlagen der Deutschen Post maschinenlesbar sein. Die Aufschriftseite ist dafür in vier Zonen eingeteilt: Lesezone für die Empfängeradresse, Frankierzone, Absenderzone und Codierzone. Schriftart, Adressgestaltung und die Oberflächenbeschaffenheit des Umschlags müssen maschinenlesbar sein - keine spiegelnden Materialien, keine Dekorationen im Adressbereich.

Matrixcode-Pflicht ab 01.01.2026

Seit dem 01.01.2026 reicht eine alleinige Frankierwelle nicht mehr aus. Alle Dialogpost-Sendungen müssen zwingend mit einem Matrixcode (DV-Freimachung) frankiert werden. Die Frankierwelle allein gilt ohne Matrixcode nicht mehr als gültige Freimachung. Mehr zur digitalen Freimachung und zur Labelfreimachung als Alternative finden Sie unter Online-Frankierung und Labelfreimachung.

Personalisierung - was ist erlaubt?

Bis zu drei Personalisierungen je Sendung sind möglich: individuelle Anrede mit Name, ein persönlicher Gutscheincode und eine zweite Adresse wie eine Rücksendeanschrift. Die individuelle Empfängeradresse zählt dabei nicht als Personalisierungsvariable, sie ist ohnehin Pflicht bei volladressierten Sendungen.

Zustellzeiten und Laufzeit

Dialogpost wird nachrangig gegenüber Standardpost bearbeitet - das ist der Preis für das günstigere Porto. Eine rechtsverbindliche Laufzeitgarantie gibt es nicht: Die Deutsche Post nennt als Qualitätsziel vier Werktage nach Einlieferung (E+4), ohne dies vertraglich zu zusagen.

Zugestellt wird Dienstag bis Samstag. Montags findet regulär keine Dialogpost-Auslieferung statt. Für die Einlieferung stehen Montag bis Freitag zur Verfügung. Ein wichtiger Hinweis für Versender: Dialogpost in Werbeverweigerer-Briefkästen landet trotz „Keine Werbung"-Aufkleber - weil die Sendung vollständig adressiert ist, unterscheidet sie sich rechtlich von unadressierter Haushaltswerbung.

Vereine, Verbände und Nonprofit-Organisationen

Dialogpost gilt oft als reines Unternehmens-Werkzeug. Dabei können Vereine und gemeinnützige Organisationen den Tarif genauso nutzen - und profitieren manchmal besonders, weil ihre Spendenaufrufe ausdrücklich als werblich eingestuft werden und damit die Zulässigkeitsanforderung automatisch erfüllt ist.

Spendenaufrufe und Vereinsmailings als Dialogpost

Spendenaufrufe, Imagewerbung und Einladungen zu Veranstaltungen gelten laut Deutschen Post als werbliche Sendungen und sind für Dialogpost zugelassen. Vereine, Kirchen und Hilfsorganisationen können also Mitglieder-Rundschreiben mit Werbecharakter, Spendenaufrufe und Kampagneninformationen zum Dialogpost-Tarif einliefern. Mindestmengen gelten dabei identisch wie bei Unternehmen.

Aus der Beratung im Bekanntenkreis kenne ich das Muster gut: Vorstände lokaler Vereine wissen oft gar nicht, dass ihre gedruckten Einladungen und Spendenaufrufe für diesen Mengentarif geeignet sind und Kosten sparen könnten. Es lohnt sich, die eigene Jahreseinladung oder Herbst-Spendenrunde einmal auf Dialogpost-Tauglichkeit zu prüfen.

Dialogpost International - auch für kleine Mengen

Dialogpost International erlaubt den günstigen Versand in alle Länder weltweit bereits ab 50 Sendungen. Das Porto setzt sich aus einem Stückpreis und einem Gewichtspreis zusammen. Der Zuschlag je Karte beträgt 0,88 EUR bei Priority oder 0,83 EUR bei Economy. Beim internationalen Versand sind unterschiedliche Sprachversionen eines Mailings ausdrücklich zulässig.

Dialogpost und Infopost - das Ende einer Ära

Der Name „Dialogpost" ist jünger als viele denken. Bis zum 31.12.2015 hieß das Produkt „Infopost". Die Umbenennung war mehr als ein Namenswechsel: Die Deutsche Post vereinfachte das Tarifwerk von Grund auf, von einem komplex gestaffelten System auf ein schlankes Sieben-Stufen-Modell.

Die große Vereinfachung ab 2016

Zum Produktwechsel zum 01.01.2016 reduzierte die Deutsche Post das Tarifsystem massiv. Die Infopost hatte 2.033 format- und gewichtsabhängige Preisstufen - die Dialogpost vereinfachte auf sieben. Auch die Formatanzahl schrumpfte von vier auf zwei Formate: aus Standard, Kompakt, Groß und Maxi wurden Standard und Groß (plus das Kartenformat).

Die Mindestmenge der alten Infopost lag bei 50 Sendungen pro Leitbereich - heute sind es 200 je Leitregion oder 5.000 bundesweit. Die Laufzeit verlängerte sich dabei auf E+4 verlängert.

Infopost vs. Dialogpost - Vergleich der wesentlichen Merkmale. Stand: 2016. Quellen: kay.de, lettershop-druck.de
MerkmalInfopost (bis 2015)Dialogpost (ab 2016)
Preisstufen2.0337
Formate4 (Standard, Kompakt, Groß, Maxi)2 (Standard, Groß) + Karte
Mindestmenge50 Sendungen/Leitbereich200/Leitregion oder 5.000 bundesweit
Zustellzeit2-4 Tage nach EinlieferungE+4 Werktage
Rabattstufen20 mengenabhängig4 mengenunabhängig

Infopost-Belege als Sammlerthema

Wer auf Briefmarken-Messen unterwegs ist, stößt gelegentlich auf Konvolute mit alten Infopost-Freimachungen aus den 1980er und 1990er Jahren. Diese Belege dokumentieren den Übergang von der Einzelbriefkultur zur organisierten Massenpost - ein philatelistisches Nischenmotiv, das sich mit Freistempelbelegen vergleichen lässt. Ich habe solche Konvolute auf Messen gesehen: keine hohen Sammelwerte, aber ein dokumentarisches Interesse für alle, die die Geschichte des deutschen Postwesens systematisch erfassen wollen.

Fazit: Dialogpost 2026 im Überblick

Dialogpost lohnt sich ab etwa 200 bis 500 Sendungen mit werblichem Inhalt. Die Preise für 2026 sind stabil, die wichtigste Neuerung ist die Matrixcode-Pflicht seit Januar 2026. Wer die Mindestmenge nicht erreicht, wählt zwischen Dialogpost Easy (ab 500 Stück mit Aufpreis) und normaler Einzelfrankierung.

Für sehr kleine Auflagen unter 200 Stück bleibt die Standardfrankierung der einfachere Weg. Wer größere Kampagnen plant, sollte Vorsortierungsrabatte einkalkulieren und einen Lettershop-Dienstleister in Betracht ziehen. Den vollständigen Überblick aller Versandwege finden Sie im Bereich Versenden.

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu Dialogpost - Preisen, Mindestmengen und Bedingungen.

Was kostet Dialogpost pro Sendung?

Der günstigste Dialogpost-Tarif ist die Karte mit 0,36 EUR netto je Stück. Standard bis 20 g kostet 0,38 EUR netto. Bei Dialogpost Easy (500 bis 4.999 Stück) kommt ein Aufschlag von 0,18 EUR je Sendung hinzu - alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer.

Eine Übersicht aller Preisstufen im Detail finden Sie im Abschnitt „Dialogpost-Preise 2026".

Wie viele Sendungen sind Mindestauflage bei Dialogpost?

Bundesweit mindestens 5.000 Stück. Alternativ reichen 200 Stück je Leitregion, wenn die ersten zwei Stellen der Postleitzahl bei allen Empfängern übereinstimmen. Ab 500 Stück ist Dialogpost Easy mit Aufpreis möglich.

Alle Mengenschwellen im Detail finden Sie im Bereich „Mindestauflage und Dialogpost Easy".

Was ist der Unterschied zwischen Dialogpost und Infopost?

Infopost war der Vorgänger bis Ende 2015. Ab 2016 heißt das Produkt Dialogpost. Die wesentliche Änderung: Das Tarifwerk wurde von 2.033 auf sieben Preisstufen reduziert. Details im Abschnitt „Dialogpost und Infopost - das Ende einer Ära".

Darf man Rechnungen per Dialogpost verschicken?

Nein. Rechnungen, Mahnungen und geschäftliche Pflichtmitteilungen sind als Dialogpost nicht zulässig. Nur Sendungen mit werblichem Charakter werden akzeptiert.

Eine vollständige Auflistung der zulässigen Inhalte im Detail steht unter „Was darf per Dialogpost versendet werden?".

Was ist Dialogpost Easy und wann lohnt sie sich?

Dialogpost Easy gilt für 500 bis 4.999 Sendungen bundesweit mit einem Aufpreis von 0,18 EUR je Stück. Sie lohnt sich, wenn die Auflage für den regulären Tarif zu klein ist, aber die Einsparung gegenüber Einzelfrankierung den Aufbereitungsaufwand rechtfertigt. Mehr dazu unter „Mindestauflage und Dialogpost Easy".

Wie lange dauert die Zustellung von Dialogpost?

Als Qualitätsziel der Deutschen Post gilt eine Zustellung innerhalb von 4 Werktagen nach Einlieferung (E+4). Zugestellt wird Dienstag bis Samstag - Montags erfolgt keine reguläre Auslieferung.

Eine rechtsverbindliche Laufzeitgarantie gibt es nicht. Weitere Informationen zu Laufzeit und Zustellung im Detail finden Sie im Abschnitt „Zustellzeiten und Laufzeit".