Pferde-Briefmarken sind ein Motiv mit großer Preisspanne. Altdeutsche Klassiker mit Pferde-Darstellungen haben echten philatelistischen Sammlerwert, während bunte Motivserien aus dem späten 20. Jahrhundert überwiegend Massendruck geblieben sind.
Bei Catawiki zeigen die erzielten Zuschläge, dass Katalogwert und Handelspreis weit auseinanderliegen. In der Beratung erlebe ich oft, dass Erben bunte Pferdeserien für wertvoller halten als unscheinbare historische Poststücke.
Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Ausgaben wirklich gesucht sind, was eine solide Pferde-Sammlung kostet und wie Sie Klassiker sicher erkennen.
Auf einen Blick
- Der Bund-Jugendsatz Pferderassen 1997 (Mi. 1920-1924) mit Friese, Haflinger und Hannoveraner ist philatelistisch attraktiv, am Sekundärmarkt aber Katalog-Ware für wenige Euro.
- Das Sachsenross Braunschweig von 1852 gilt als erster altdeutscher Pferde-Klassiker und erzielt gestempelt regelmäßig 40 bis 150 Euro bei Auktionen.
- Eine solide internationale Pferde-Kollektion lässt sich typischerweise für 100 bis 300 Euro aufbauen, einzelne Sätze beginnen unter einem Euro.
- Wertspitzen liegen fast immer bei Pferd als historischem Wappen- oder Postsymbol, nicht bei farbenprächtig gedruckten Motivreihen der 1970er bis 2000er Jahre.
Schnellfakten: Pferde-Briefmarken im Überblick
Die wichtigsten Eckdaten zum Sammelgebiet Pferde in der Philatelie auf einen Blick - von der ersten dokumentierten Ausgabe bis zum typischen Einstiegspreis.
| Erste dokumentierte Pferde-Briefmarke | Herzogtum Braunschweig (Altdeutschland), 1852 ("Sachsenross"), Postgeschichte Braunschweig (Wikipedia) |
|---|---|
| Wichtigste Postverwaltungen | Großbritannien, USA, Bundesrepublik Deutschland, Arabische Emirate |
| Geschätzter Sammelfeld-Umfang | Tausende Marken weltweit |
| Bekannteste Serie / Block | "Für die Jugend: Pferderassen" (Bund, 1997) und "British Horses" (Großbritannien, 1978) |
| Hoechster dokumentierter Zuschlag | Keine bekannten Spitzenzuschläge für reine moderne Motivmarken; Wertfokus auf vollständige Serien und altdeutsche Klassik |
| Typischer Einstiegspreis | 1 bis 2 Euro (gestempelter Standard-Satz aus den 1990er Jahren) |
| Katalog-Referenz | Michel Briefmarken-Katalog "Motive: Pferde" (1. Auflage), briefmarken12.de |
| Affinierte Sammlervereinigung | Keine eigene ArGe nur für Pferde; teilweise abgedeckt durch ArGe Zoologie / Tiere im BDPh |
Erwähnenswert ist, dass der Michel-Katalog ein eigenständiges Motivheft für Pferde-Briefmarken herausgegeben hat - ein seltenes Zeichen dafür, wie groß das Sammelfeld tatsächlich ist. Für den Einstieg genügt allerdings der Länder-Katalog.

Das Sachsenross-Motiv entstand, weil die Braunschweiger Post das weiße Wappenpferd als historisch gewachsenes Landes- und Postsymbol nutzte und das Briefmarkenpapier deshalb absichtlich hell gewählt wurde. Diese Entstehungsgeschichte macht die Marke philatelistisch besonders interessant.
Geschichte des Pferde-Motivs in der Philatelie
Das Pferd war lange vor der Briefmarke ein zentrales Symbol des Postwesens. Postkutschen, Pony Express und berittene Boten prägten das Bild des organisierten Nachrichtenverkehrs über Jahrhunderte - es war fast zwingend, dass das Tier mit der Einführung der Briefmarke Mitte des 19. Jahrhunderts auf den ersten Postwertzeichen erschien.
Als frühestes deutsches Beispiel gilt das Sachsenross des Herzogtums Braunschweig von 1852: Das weiße Wappenpferd auf rotem Oval war gleichzeitig die erste farbig auf hellem Papier gedruckte Briefmarke Deutschlands. International gilt die US-Ausgabe "Post Rider" von 1869 (2 Cent) als Meilenstein - sie zeigt einen Postreiter und gilt als früheste US-Briefmarke mit klarer Pferde-Darstellung, angelehnt an die Legende des Pony Express.
Die eigentliche internationale Welle der Pferde-Motive als Sammelthema setzte erst in den 1960er und 1970er Jahren ein, als Tiermotive generell auf Briefmarken populär wurden. Sonderausgaben zu Reitsport-Großveranstaltungen wie Olympia, zur Geschichte des Pferdes als Arbeitstier und zu nationalen Zuchtlinien entstanden in dieser Zeit in großer Zahl. Besonders aktiv waren neben dem DACH-Raum und Großbritannien die arabischen Staaten sowie die USA mit Themen rund um Wildwest-Geschichte und Pony Express.
Ausgabe-Anlässe sind seither dreigeteilt nach historischem Kontext: sportlicher Bezug (Olympia, Rennveranstaltungen wie Ascot), kulturell-historischer Bezug (Postkutschen, Pony Express, Pferderassen-Tradition) und Wohlfahrt- bzw. Jugendsondermarken, wie die Bund-Serie von 1997. Diese Mischung macht das Sammelgebiet vielseitig - und schwer in einem einzigen Katalog vollständig zu erfassen.
Bekannteste Serien und Ausgaben
Wer eine Pferde-Briefmarken-Sammlung aufbaut, sollte die klassischen Hauptserien der großen Postverwaltungen kennen. Sie gelten als philatelistische Pflichtposten - unabhängig davon, ob Sie international oder national sammeln.
| Land | Serie / Ausgabe | Jahr | Anlass / Besonderheit | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Herzogtum Braunschweig | "Sachsenross" | 1852 | Altdeutschland-Klassiker; Wappenpferd als frühestes deutsches Pferde-Postwertzeichen. | Wikipedia Sachsenross |
| USA | 2-Cent "Post Rider" | 1869 | Erste klassische US-Marke mit Postreiter; historischer Verweis auf Pony Express. | Wikipedia 1869 Pictorial Issue |
| DDR | "Kongress für Pferdezucht" | 1974 | Vier Werte (Mi. 1969-1972) mit Haflingern und Warmblutpferden; Anlass: Internationaler Pferdezucht-Kongress sozialistischer Staaten. | Bautzener Sammlertreff |
| Großbritannien | "British Horses" | 1978 | Vier Werte (Shire Horse, Welsh Cob u. a.); Royal-Mail-Highlight der späten 1970er Jahre. | collectgbstamps.co.uk |
| Großbritannien | "Horse Racing Paintings" | 1979 | Gemälde berühmter Rennpferde; erschien zum 200. Jubiläum der Derby Stakes. | collectgbstamps.co.uk |
| Bundesrepublik | "Für die Jugend: Pferderassen" | 1997 | Fünf Werte (Mi. 1920-1924) mit Friese, Haflinger, Hannoveraner, Shetlandpony und Rheinisch-Deutschem Kaltblut; Zuschlags-Satz für die Jugendhilfe. | Wikipedia Bund-Jahrgang 1997 |
Als Sammler-Pflicht gelten die klassisch staatlich ausgegebenen Pferde-Serien des eigenen Heimatlandes sowie die ikonischen britischen und US-amerikanischen Ausgaben der 1970er bis 1990er Jahre. In der Beratung bei Einsteigern sehe ich oft komplette Jugend- und Wohlfahrtssaetze aus den 1990er Jahren - die Pferdebilder sind optisch wunderschön und ein toller Einstieg für junge Sammler, finanziell sind sie allerdings als reines Tauschmaterial einzuordnen.
Zu den strukturellen Eigenheiten des Sammelfeldes gehört, dass Block- und Bogenausgaben aus Kleinstaaten in großer Zahl vorkommen. Solche lizenzierten Natur-Massenwaren sind zwar bunt und dekorativ, haben am philatelistischen Sekundärmarkt kaum Chancen auf einen relevanten Wiederverkaufswert. Das sollten Einsteiger von Anfang an wissen.
Highlight-Marken und Wertspitzen
Echte Wertspitzen gibt es im Pferde-Motivbereich nicht in der Breite - hohe Preise setzen hohes Alter voraus. Fast alle modernen Pferdemarken aus dem späten 20. Jahrhundert sind Cent-Ware. Wer im vierstelligen Bereich kauft oder verkauft, tut das typischerweise mit einem altdeutschen Klassiker, bei dem das Pferd historisch als Wappensymbol einer Postverwaltung fungierte.
| Ausgabe | Land + Jahr | Besonderheit | Marktwert / Zuschlag | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| "Sachsenross" 3 Silbergroschen | Braunschweig 1852 | Altdeutschland-Klassiker; Wert stark abhängig von Schnitt, Farbe und Qualität. | ca. 40 - 150 Euro (gestempelt, Auktion) | Wikipedia Postgeschichte Braunschweigs |
| "Für die Jugend: Pferderassen" | Bund 1997 | Kompletter postfrischer Satz Mi. 1920-1924; Zuschlagsmarken, hohe Auflagen. | ca. 2 - 4 Euro (Händler) | Haus der Briefmarke |
| "British Horses" PHQ-Cards | Großbritannien 1978 | Maximumkarten-Set zur Serie; bei FDC-Sammlern gefragt. | ca. 3 - 5 Euro (Auktion / eBay) | collectgbstamps.co.uk |
Wer im oberen Preissegment kauft, sollte bei altdeutschen Klassikern wie dem Sachsenross unbedingt auf Qualität und Schnitt achten: Der Preisunterschied zwischen einer sehr gut geschnittenen und einer schlecht zentrierten Marke kann den Faktor 3 bis 4 erreichen. Für solche Stücke lohnt sich der Blick auf spezialisierte Auktionen - das Auktionshaus Heinrich Köhler bearbeitet regelmäßig Altdeutschland-Sammlungen mit Qualitaetsstuecken.
Vorsicht gilt bei Direktvertriebs-Angeboten: Aufwändig gestaltete Schmuckblätter und sogenannte "Goldfolien-Pferdemarken" sind börsenmäßig wertlos, auch wenn sie beim Erstverkauf teuer waren. Erzielte Sekundärmarktpreise liegen oft bei einem Bruchteil des Einstandspreises - ein Thema, das mir bei Erben-Beratungen regelmäßig begegnet, wenn Schaupackungen aus alten Alben den Wert übersteigen sollen.
Sammelstrategie und Aufbau
Das Pferde-Motiv ist so breit, dass eine thematische Eingrenzung fast unvermeidlich ist. Ich empfehle Ihnen, sich frühzeitig für einen der fünf klassischen Sammlerpfade zu entscheiden - sonst wächst das Album schnell unstrukturiert.
- Rasse-Fokus: Konzentration auf konkrete Pferderassen - Hannoveraner, Friese, Haflinger, Araber, Kaltblut. Bund-Ausgaben und arabische Serien bilden hier gute Eckpfeiler.
- Sport-Fokus: Nur Marken mit Reitsport-Bezug - Rennen (Royal Mail "Horse Racing" 1979), Polo, Springreiten, Olympia-Reiten. Enge thematische Abgrenzung, klare Vollständigkeitsdefinition.
- Historischer Post-Fokus: Marken, die Pferde bei der Arbeit für die Post zeigen - Pony Express, Postkutschen, berittene Boten. Philatelistisch tiefgründig, weil das Thema Postgeschichte unmittelbar berührt.
- Nationaler Fokus (DACH-Raum): Ausschliesslich Pferde-Briefmarken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Pragmatischer Einstieg mit klar definiertem Umfang, gut kombinierbar mit Standard-Vordruckalben von Lindner oder Leuchtturm.
- Belegformen-Fokus: Ersttagsbriefe (FDC) und Maximumkarten (PHQ-Cards aus Großbritannien) statt einzelner Marken. Das britische "British Horses"-Set von 1978 ist hier ein Einstiegs-Klassiker.
Eine eigene BDPh-Arbeitsgemeinschaft nur für Pferde-Briefmarken ist nicht großflächig etabliert. Das Sammelgebiet wird teilweise durch die ArGe Zoologie abgedeckt, die sich allgemein mit Tier-Motiven befasst. Bei Motivsammlern zeigt sich aus meiner Erfahrung immer wieder, dass eine Spezialisierung auf sportgeschichtliche Unterthemen wie "Olympischer Reitsport" oder "Historische Postkutschen" deutlich mehr historische Tiefe bringt, als der Versuch, alle Pferde-Marken der Karibik-Staaten der letzten 30 Jahre zu horten.
Marktpreise und Sammelkosten
Das Preis-Spektrum bei Pferde-Briefmarken ist sehr breit. Einstieg und Mittelklasse liegen dicht zusammen - wer keine altdeutschen Klassiker im Fokus hat, kann eine respektable internationale Sammlung für dreistellige Eurobetraege aufbauen.
| Stück / Serie | Erhaltung | Preisspanne EUR | Beleg-Art | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Einzelne Motivmarken (DDR, Kleinstaaten) | gestempelt | unter 0,50 EUR | Händler | suche-briefmarken.de |
| "Kongress für Pferdezucht" DDR 1974 (Mi. 1969-1972) | postfrisch | 1 - 2 EUR | Händler | Bautzener Sammlertreff |
| "Für die Jugend: Pferderassen" Bund 1997 (Mi. 1920-1924) | postfrisch (Satz) | 2 - 4 EUR | Händler | Haus der Briefmarke |
| "British Horses" UK 1978 FDC | Ersttagsbrief | 3 - 5 EUR | Auktion (eBay) | collectgbstamps.co.uk |
| Altdeutschland "Sachsenross" Braunschweig 1852 | gestempelt | 40 - 150 EUR | Auktion | Wikipedia Postgeschichte Braunschweigs |
Eine breit aufgestellte internationale Pferde-Motivsammlung lässt sich oft schon für einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag aufbauen. Dabei gilt wie bei allen Motivsammlungen: Auch wenn Michel-Werte nominal hoch erscheinen, liegt der reale Marktpreis meist bei 10 bis 20 Prozent davon. Mehr zur Einordnung von Katalogwert und tatsächlichem Verkaufspreis finden Sie unter wie Marktwerte entstehen.
Schmuckblätter und Sonderdrucke der Deutschen Post haben oft einen höheren Ausgabepreis, erzielen am Sekundärmarkt regelmäßig weniger als der postfrische Einzelsatz. Das ist ein strukturelles Merkmal dieser Ausgabeform - nicht nur bei Pferde-Motiven.
Fazit: Wo kaufen - Pferde-Briefmarken finden
Für Sätze, komplette Serien und Ersttagsbriefe ist Catawiki die erste Anlaufstelle: Laufende Auktionen mit dokumentierten Zuschlagsebenen als Marktpreise geben Ihnen ein realistisches Bild - keine statischen Katalogpreise, sondern Preise aus echten Transaktionen. Pferde-Sätze der Bundespost oder britische Serien der 1970er wechseln dort je nach Erhaltung im ein- bis zweistelligen Eurobereich.
Postbeeld in den Niederlanden und Goldhahn sowie Briefmarken-Klein in Deutschland eignen sich gut für günstige Einstiegspakete und komplette Jugendmarken-Jahrgänge. Für hochwertige altdeutsche Klassiker wie das Sachsenross empfehle ich den Weg über spezialisierte Auktionen für Altdeutschland - Händler wie Heinrich Köhler bearbeiten diesen Bereich regelmäßig.
Eine geerbte Pferde-Briefmarkensammlung? Fast alle modernen Pferdemarken sind Cent-Ware am Sekundärmarkt. Eine sachkundige Schätzung sortiert Standard-Bestand von etwaigen altdeutschen Highlight-Marken - mehr dazu unter sachkundige Schätzung. Erben finden in alten Alben häufig extrem bunte Agenturausgaben oder vergoldete Schmuckblätter mit Araberpferden, die philatelistisch kaum einen relevanten Wiederverkaufswert haben.
Weiterführender Einstieg: Die Motiv-Übersicht zeigt Ihnen das gesamte Spektrum der thematischen Philatelie. Tier-Motive finden Sie im Überblick unter Tier-Motive, und wenn Hunde Ihr Sammel-Schwerpunkt sind, lohnt der Blick auf Hunde-Briefmarken.
Fragen und Antworten
Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Sammelgebiet Pferde-Briefmarken.
Welche Pferde-Briefmarken sind wertvoll?
Reine moderne Pferdemarken sind selten teuer. Wertvoller sind alte Klassik-Marken mit historischem Pferde-Bezug - etwa das Sachsenross des Herzogtums Braunschweig von 1852 (40 bis 150 Euro gestempelt) oder frühe US-Ausgaben zum Pony Express. Mehr zu Wertspitzen im Abschnitt "Highlight-Marken und Wertspitzen".
Lohnt sich die Bund-Jugendserie "Pferderassen" 1997 als Sammelobjekt?
Philatelistisch ja: Die Marken (Mi. 1920-1924 mit Friese, Haflinger, Hannoveraner, Shetlandpony und Rheinisch-Deutschem Kaltblut) sind gestalterisch sehr gelungen. Finanziell eignen sie sich nicht als Wertanlage - als Zuschlagsmarken mit hohen Auflagen liegen die Händlerpreise zwischen zwei und vier Euro für den Satz. Mehr unter "Bekannteste Serien und Ausgaben".
Was sind die ersten Pferde-Briefmarken der Welt?
Als eines der ersten Postwertzeichen mit Pferdedarstellung gilt das Sachsenross Braunschweig 1852. Auch die US-Marke von 1869 (2 Cent, Postreiter) wird international als frühes Meilenstein-Motiv gezählt. Details dazu im Bereich "Geschichte des Pferde-Motivs".
Wie sammelt man Pferde-Briefmarken am besten?
Da das Gebiet unüberschaubar groß ist, empfehle ich thematische Eingrenzung: Beliebt sind der Sport-Fokus (Rennsport, Olympia) oder die Spezialisierung auf Pferderassen (z. B. Araber oder Kaltblut). Einen nationalen Fokus auf den DACH-Raum zu setzen ist ebenfalls ein pragmatischer Einstieg. Alle fünf Sammler-Pfade lesen Sie im Abschnitt "Sammelstrategie und Aufbau".
Wo kaufe ich Pferde-Briefmarken?
Einstiegssaetze gibt es bei Händlern wie Goldhahn oder Postbeeld. Wer postfrische Serien oder Ersttagsbriefe sucht, wird auf Auktionsplattformen wie Catawiki oft fündig - dort sind auch dokumentierte Zuschlagspreise einsehbar, die den realen Marktpreis zeigen. Mehr dazu im Abschnitt "Fazit: Wo kaufen".
Sind Schmuckblätter mit Pferde-Briefmarken wertvoll?
In der Regel nicht. Aufwändig gestaltete Goldfolien-Schmuckblätter und Agenturausgaben kleinerer Länder erzielen am Sekundärmarkt oft nur Bruchteil-Preise ihres Erstausgabepreises. Schauen Sie dazu in den Bereich "Highlight-Marken und Wertspitzen".

Mit den DDR-Marken aus dem Album meines Großvaters bin ich als Kind zum ersten Mal mit Briefmarken in Berührung gekommen. Über die Jahrzehnte habe ich gesehen, wie Erben und Sammler oft an Hype und Halbwissen scheitern. Daher freue ich mich, meine Erfahrung als langjähriger Sammler bei briefmarkenmesse-essen.de einbringen zu dürfen.