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Saar-Briefmarken: Saargebiet und Saarland 1920-1959

Das Saargebiet und das Saarland zählen zu den wenigen vollständig sammelbaren Gebieten der deutschen Philatelie. Rund 450 Hauptnummern aus zwei Eigenstaatlichkeitsphasen mit eigener Postverwaltung und drei Währungsperioden machen dieses Spezialgebiet besonders überschaubar.

Bei Catawiki finden Sie regelmäßig geprüfte Saar-Aufdrucke, postfrische Sätze und Raritäten aus beiden Perioden – von günstigen Einstiegslosen bis zu gesuchten Spitzenwerten der Saarland-Ära.

Aktuelle Marken entdecken

Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Ausgaben als Sammler-Ikonen gelten, was Aufdruckmarken von regulären Saar-Ausgaben unterscheidet und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Auf einen Blick

  • Das Gebiet umfasst rund 450 Hauptnummern in zwei Phasen: Völkerbundmandat 1920-1935 und Saarland 1947-1959.
  • Die „Königin der Saarmarken" (20 Mark Bayern Ludwig III. mit Sarre-Aufdruck) ist mit nur 16 bekannten Exemplaren eine absolute Weltraritat.
  • Ohne die Spitzenraritäten ist eine Komplett-Sammlung aufbaubar - realistisches Budget ca. 1.500 bis 2.500 Euro für postfrische Hauptnummern ab 1947.
Saar-Briefmarken Sammleralbum mit Lupe und Pinzette

Schnellfakten: Saar-Briefmarken im Überblick

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eckdaten zusammen, die Sie für den Einstieg in dieses historisch besondere Sammelgebiet benötigen.

Schnellfakten Saar-Briefmarken 1920-1959
Postverwaltung / StaatVölkerbundmandat Saargebiet (1920-1935) und autonomes Saarland (1947-1959)
Erstes Ausgabejahr1920 (Germania-Ausgaben mit Aufdruck „Sarre", Michel-Nr. 1)
Letztes Ausgabejahr1959 (Ende der Gültigkeit am 5. Juli 1959)
UmfangCa. 450 Hauptnummern (Michel Deutschland-Spezial, Saar-Teil)
Bekannteste AusgabeHochwasserhilfe-Blöcke 1 und 2 (1948), Auflage je 38.053 Stück
Hoechster dokumentierter Zuschlag833.000 EUR (2005, Auktion Umkirch bei Freiburg)
Typischer Einstiegspreis15-25 EUR für postfrische Standard-Dauerserien der späten 1950er Jahre
Katalog-ReferenzMichel Deutschland-Spezial (Saar)
Häufige SpezialgebieteAufdruck-Abarten 1920, Hochwasserhilfe, Wasserzeichen-Varianten Saar I

Geschichte und Postverwaltung: Drei Phasen eines Ausnahmegebiets

Das Saargebiet entstand als philatelistisches Gebiet durch eine politische Zwangslage nach Versailles. Der Versailler Vertrag von 1919 entzog das Saargebiet dem Deutschen Reich und stellte es unter Völkerbundmandat, während die Kohlegruben an Frankreich fielen. Für den Postbetrieb bedeutete das: sofort eigene Postwertzeichen her, ohne Zeit für Neudrucke.

Die Lösung waren überdruckte deutsche Urmarken. Im Januar 1920 wurden, wie die Wikipedia-Dokumentation der Germania-Marken belegt, deutsche „Germania"-Werte und bayerische Ludwig-III-Marken mit dem schwarzen Aufdruck „Sarre" versehen. Diese erste Ausgabe-Phase endete 1935 - die Volksabstimmung vom 13. Januar brachte mit 90,7 Prozent der Stimmen die Rückgliederung ans Deutsche Reich.

Die Volksabstimmung vom 13. Januar 1935 war ein eindeutiges Ergebnis, das die erste Briefmarken-Phase der Saar beendete. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann unter französischer Ägide die zweite Autonomie-Phase: Ab 1947 war das Saarland ein eigenständiges Gebiet in wirtschaftlicher Union mit Frankreich, mit eigenem Franc als Währung und mit eigenen Briefmarken. Am 1. Januar 1957 wurde es das zehnte Bundesland der Bundesrepublik, und nach einer Übergangsphase endete Markenproduktion am 5. Juli 1959, wie die Detaildokumentation bei sammler.com festhält.

Für Sammler bedeutet das: drei Währungsphasen in einem Gebiet - Mark, Saar-Franc, D-Mark. Historisch und philatelistisch ist das Saar-Gebiet eng mit dem Deutschen Reich, der Alliierten Besetzung der Französischen Zone sowie der frühen Bundesrepublik verwandt.

Es gibt deshalb natürliche Verbindungen zu verwandten Sammelgebieten: zu Briefmarken des Deutschen Reiches, zur Alliierten Besetzung und zur BRD-Philatelie.

Typische Ausgaben und Markenbilder der Saar

Die Saar-Philatelie bietet in ihren knapp vier Jahrzehnten eine breite Marken-Vielfalt - von rohen Handstempel-Aufdrucken auf Kaiserreich-Marken bis zu modernen Dauerserien im BRD-Stil. Sammler schätzen besonders die historische Dichte auf engem Katalog-Raum.

Erste Ausgaben 1920: Germania und Ludwig III. mit Sarre-Aufdruck

Um den Postbetrieb sofort sicherzustellen, wurden im Januar 1920 deutsche „Germania"-Werte bis 80 Pfennig und die großformatigen bayerischen Abschiedsausgaben mit König Ludwig III. mit dem Aufdruck „Sarre" versehen. Diese Überdrucke entstanden teils unter erheblichem Zeitdruck, teils bei lokalen Druckereien wie der Saarbrücker Zeitung - was bis heute Aufdruck-Abarten und Fehler-Varianten erklärt.

Die Detailvielfalt ist, wie der Schlegel-Auktionsshop für Saar-Lots zeigt, erheblich: verschobene Aufdrucke, kopfstehende Varianten und Platten-Zustandsunterschiede bilden ein komplexes Spezialgebiet für sich.

Volkshilfe-Sondermarken 1926-1934

Die Regierungskommission des Saargebietes finanzierte Wohlfahrtswerke durch Zuschlagsmarken. Diese Ausgaben sind für ihr kunstvolles, religiöses Motivprogramm bekannt - die berühmte „Saar-Madonna" von 1928 gehört zu den begehrtesten Stücken dieser Serie. Auflagen waren teils sehr gering, was die postfrischen Exemplare heute in die oberen Preissegmente hebt.

Freimarken „Berufe und Ansichten" ab 1947

Mit der zweiten Autonomie-Phase erschienen 1947 neue Freimarken, die den wirtschaftlichen Charakter des Kohle- und Stahlreviers widerspiegeln: Bergmänner, Gießerei-Arbeiter, Stahlindustrie und Ansichten wie die Ludwigskirche Saarbrücken. Diese sogenannte Saar-I-Serie sowie die Folgeserien Saar II bis V bilden das Rückgrat jeder Komplett-Sammlung - und gelten laut der Händler-Übersicht bei DPS als günstigster Einstieg ins Gebiet.

Dauerserie Theodor Heuss mit SAARLAND-Schriftzug

Die letzte eigenständige Dauerserie zeigt das Porträt von Bundespräsident Theodor Heuss - optisch fast identisch zur BRD-Ausgabe, aber mit dem Schriftzug „SAARLAND". Anfangs in Saar-Franken notiert, erschienen später Werte in D-Mark-Währung. Diese Stücke aus den Jahren 1957 bis 1959 markieren das philatelistische Ende des Saarlands.

Raritäten und Top-Stücke

Das Gebiet besitzt eine klar gestaffelte Raritäten-Hierarchie: Die Spitze ist weltklasse-Niveau, der Boden bleibt für normale Budgets erreichbar. Für Topraritäten gilt ohne Ausnahme: seriöser Kauf nur mit BPP-Attest.

Raritäten und Top-Stücke der Saar-Philatelie
AusgabeJahrBesonderheitDokumentierter ZuschlagQuelle
20 Mark Bayern Ludwig III. „Sarre"-Aufdruck1920„Königin der Saarmarken"; nur 16 Exemplare bekannt - ein Teil des Urmarken-Bogens wurde vom Postbeamten zerrissen und später gerettet833.000 EUR (2005, Auktion Umkirch bei Freiburg)Wikipedia Briefmarken des Saarlandes
Hochwasserhilfe-Blockpaar 1 und 21948Einzige Briefmarken-Blöcke des Saarlandes; Miniauflage von nur 38.053 Blockpaaren nach verheerendem Hochwasser der SaarMichel-Katalogwert (2024): ca. 1.600 EUR postfrisch; Händlerpreise 300-450 EURSaar-Nostalgie Dokumentation
Germania 10 Pf. verschobener Aufdruck1920Aufdruck „Sarre" ohne Balken (Fehldruck/Abart Mi. 6 I F III)130 EUR (Festpreis, 2020er Jahre)Schlegel Auktionen Berlin
Germania 2 1/2 Pf. kopfstehender Aufdruck1920Kopfstehender Aufdruck „Sarre" auf der Type I (Mi. 3 I K)200 EUR (Festpreis, 2020er Jahre)Schlegel Auktionen Berlin
„Königin der Saarmarken" (20 Mark Ludwig III.) in gestempelter Erhaltung1920Gestempelte Exemplare noch seltener handelbar; Schätzung auf Basis historischer Zuschlägeab 250.000 EURSchlegel Auktionen Berlin

In meiner Beratungspraxis tauchen immer wieder unkontrollierte Germania-Marken mit verwischten „Sarre"-Handstempeln auf, die sich nach BPP-Prüfung leider als billige Mache erweisen. Nicht nur die „Königin der Saarmarken", auch die Hochwasser-Blöcke in gestempelter Erhaltung sind für Fälschungen bekannt - in der Sammlerszene sind Falschstempel historisch dokumentiert. Top-Raritäten gehen fast ausschliesslich über spezialisierte Auktionen, nicht über den normalen Händlermarkt.

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Erkennungsmerkmale und Zustand

Im Saar-Gebiet entscheiden einige spezifische Merkmale über den Wert weit stärker als in anderen Gebieten. Diese Punkte zu kennen sichert Ihre Kaufentscheidungen - besonders im Bereich der frühen Aufdruckausgaben ab 1920.

Aufdrucke und Platten-Zustände

Die frühen „Sarre"-Hand- und Buchdruckaufdrucke von 1920 sind der faelschungsanfaelligste Bereich der Saar-Philatelie. Echte Aufdrucke weisen spezifische Abstände zwischen den Balken auf, die sich je nach Platten-Zustand unterscheiden. Für wertvolle Aufdruckvarianten ist eine exakte Zuweisung unverzichtbar, was nur Spezialisten aus der BPP-Prüferriege leisten können. Ohne Prüfer-Signatur sind Aufdruckmarken der Erstausgaben auf dem seriösen Markt kaum noch handelbar.

Wasserzeichen als Wertkriterium

In der Freimarken-Serie „Berufe und Ansichten" (Saar I, 1947) bildet das Wasserzeichen ein erhebliches Wertkriterium. Die 75-Pfennig-Marke mit dem seltenen Wasserzeichen „X" (fallende Wellenlinien) gilt als stark begehrter Wert unter Spezialisten. Diese Unterschiede sind für Laien ohne entsprechendes Prüfgerät nicht erkennbar - weshalb für höherwertige Stücke dieser Serie ebenfalls ein Attest empfohlen wird.

Farbnuancen bei Germania-Urmarken

Bei den überdruckten Germania-Marken von 1920 wird stark nach Papier-Sorten und Urmarken-Farben differenziert. Einwandfreie Qualität bezieht sich immer auf die Kombination aus Stempel, Aufdruckplatte und Urmarken-Papier - alle drei Merkmale entscheiden gemeinsam. Farbvarianten derselben Marke können im Wert erheblich voneinander abweichen.

Stempel-Typen und Bedarfsbriefe

Auf echten Briefen aus der Zeit des Völkerbund-Mandats sind bayerische und preußische Einkreisstempel der Saar-Orte begehrt. Bei Hochwasser-Blöcken ist Vorsicht angebracht: In der Sammlerszene sind Fälschungen mit Gefälligkeits- und Falschstempeln bekannt. Gut dokumentierte Bedarfsbriefe mit klaren Stempeln sind bei den Aufdruckmarken von 1920 wertvoller als gestempelte Einzelmarken.

Für Saargebiet-Briefmarken ist der Bund Philatelistischer Prüfer (BPP) die maßgebliche Autorität. Renommierte Prüfer wie Christian Braun (BPP) stehen für Altsignaturen und moderne Atteste. Bei den überdruckten Werten von 1920 sowie den Hochwasserhilfe-Blöcken - besonders in gestempelter Erhaltung - empfehlen seriöse Auktionshäuser ab einem Einzelwert von ca. 50 Euro zwingend ein Fotoattest oder Fotobefund. Ohne BPP-Prüfung sind die „Sarre"-Aufdrucke auf dem seriösen Markt nicht handelbar.

Aktuelle Marktpreise und Sammelkosten

Das Saar-Gebiet bietet eine große Preisspanne - von günstigen Standard-Sätzen bis hin zu extremen Spitzenstücken. Diese Staffelung macht das Gebiet zugänglich für ganz unterschiedliche Sammler-Budgets.

Marktpreise prüfen

Marktpreise Saar-Briefmarken (Stand: 2024/2025)
Stück / SerieErhaltungPreisspanne EURBeleg-ArtQuelle
Heuss I ohne Währungsangabe (Mi. 380-399)postfrisch15-25 EURHändlerDPS-Shop
Berufe und Ansichten (Saar I+II, 33 Werte)postfrisch120-150 EURHändlerDPS-Shop
Germania-Aufdrucksatz 1920 (Mi. 2-15, geprüft)postfrisch400-450 EURAuktionSchlegel Auktionen Berlin
Hochwasserhilfe Block 1+2postfrisch300-450 EURHändlerSaar-Nostalgie Dokumentation

Eine gut gefüllte, postfrische Saar-Sammlung der Hauptnummern - ohne die Spitzenraritäten der Erstausgaben und ohne die Hochwasser-Blöcke - lässt sich realistisch mit einem Budget von 1.500 bis 2.500 Euro aufbauen. Wichtig: Der Michel-Wert ist hier ein Orientierungsrahmen, kein Verkaufspreis. Bei normalen Standard-Sätzen der späten 1950er Jahre erzielen Verkäufer beim Händler häufig nur 15 bis 25 Prozent des Katalogwerts - die Katalogwert-Marktpreis-Lücke ist erheblich. Mehr dazu lesen Sie unter Was ist meine Sammlung wert?

Für Einsteiger empfehle ich die klassische Komplett-Sammlung ab 1947 in postfrischer Erhaltung - das ist die durchgängig attraktivste Strategie. Fortgeschrittene Spezialisten vertiefen sich in die erste Phase von 1920-1935 mit Aufdruck-Fehlern, Platten-Zuständen und echten Bedarfspost-Stempeln der Mandatszeit. Wer komplett sammeln will, kommt langfristig auch um die teuren Hochwasser-Blöcke nicht herum.

Fazit: Wo kaufen und wie einsteigen

Saar-Briefmarken kaufen Sie heute am besten über spezialisierte Auktionshäuser. Schlegel Auktionen in Berlin ist Spezialist für deutsches Material und hat bereits die „Königin der Saarmarken" durch die Hand genommen. Heinrich Köhler in Wiesbaden hat große Saar-Spezialsammlungen wie die Sammlung „Axel Kruse" verauktioniert und kennt das Gebiet in allen Facetten. Wer nicht auf eine Auktion warten möchte, findet bei Catawiki regelmäßig Saar-Material in unterschiedlichen Preisstufen - von gestempelten Standard-Sätzen bis zu geprüften Aufdruckwerten.

Jetzt Sammlung erweitern

Wer eine geerbte Saar-Sammlung hat und überlegt zu verkaufen: Die Standard-Dauerserien der 1950er Jahre bringen selten viel. Ich sehe in der Beratung regelmäßig, dass Erben enttäuscht sind, weil die teuren Hochwasser-Blöcke in der Sammlung fehlen. Der reale Marktwert weicht oft stark vom Michel-Katalog ab. Eine sachkundige Schätzung schafft schnell Klarheit - mehr dazu unter Briefmarken schätzen lassen.

Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zu Saar-Briefmarken.

Warum gibt es Briefmarken aus dem Saarland?

Das Saargebiet durchlief zwei Phasen der Abtrennung vom Deutschen Reich: von 1920 bis 1935 als Völkerbundmandat und von 1947 bis 1956 als autonomes Gebiet in Wirtschaftsunion mit Frankreich. Beide Male erforderte die eigene Posthoheit eigene Briefmarken. Mehr zur Geschichte lesen Sie im Abschnitt „Geschichte und Postverwaltung".

Welche Saar-Briefmarken sind selten und teuer?

Die absolute Spitze ist die „Königin der Saarmarken" (20 Mark Bayern Ludwig III. mit „Sarre"-Aufdruck, Mi. Nr. 17), von der nur 16 Exemplare bekannt sind. Sehr teuer sind auch die postfrischen Hochwasserhilfe-Blöcke von 1948 sowie kopfstehende Aufdrucke aus 1920. Details finden Sie im Bereich „Raritäten und Top-Stücke".

Was bedeuten die Währungen Franc und Centimes auf Saar-Marken?

1947 führte die französische Verwaltung den Saar-Franken ein, der paritätisch an den französischen Franc gekoppelt war - daher die frankophonen Währungsangaben auf den Marken dieser Periode. Die D-Mark kam erst 1959, womit auch die letzten eigenständigen Saar-Marken endeten. Schauen Sie dazu in den Bereich „Typische Ausgaben und Markenbilder".

Ist eine Saarland-Briefmarkensammlung wertvoll?

Das hängt stark von der Vollständigkeit ab. Standard-Marken der späten 1950er Jahre bringen wenig, und ohne die Hochwasser-Blöcke ist eine Nachlass-Sammlung meist kein großer Schatz. Mehr zu realistischen Preisen lesen Sie im Abschnitt „Aktuelle Marktpreise".

Was passierte mit den Saar-Briefmarken nach der Volksabstimmung 1935?

Nachdem 90,7 Prozent der Saarlander für die Rückgliederung stimmten, fiel das Saargebiet ans Deutsche Reich zurück. Die eigenen Saar-Marken wurden ungültig, ab 1. März 1935 galten die regulären Marken des Deutschen Reiches. Alle Details stehen im Abschnitt „Geschichte und Postverwaltung".

Worauf muss ich beim Kauf von Saar-Aufdruckmarken achten?

Die überdruckten Germania- und Ludwig-III-Marken von 1920 sind das faelschungsanfaelligste Segment der Saar-Philatelie. Kaufen Sie ab einem Einzelwert von ca. 50 Euro nur mit BPP-Attest - ohne Prüfzeichen sind diese Marken auf dem seriösen Markt nicht handelbar. Alle Erkennungsmerkmale finden Sie unter „Erkennungsmerkmale und Zustand".

Klaus Weber
Klaus Weber

Mit den DDR-Marken aus dem Album meines Großvaters bin ich als Kind zum ersten Mal mit Briefmarken in Berührung gekommen. Über die Jahrzehnte habe ich gesehen, wie Erben und Sammler oft an Hype und Halbwissen scheitern. Daher freue ich mich, meine Erfahrung als langjähriger Sammler bei briefmarkenmesse-essen.de einbringen zu dürfen.