Pferde gehoeren zu den beliebtesten Motivgruppen der Philatelie - von fruehen altdeutschen Wappenmotiven bis zu farbenpraechtige Rassen-Serien der Bundespost. Das Sammelfeld umfasst tausende Marken aus aller Welt und reicht von schlichten Postsymbol-Darstellungen bis zu mehrteiligen Serien, die einzelne Zuchtlinien portraetieren.
Finanziell ist Pferd-Philatelie kein Eldorado. Moderne Motivmarken aus den 1970er bis 2000er Jahren sind meist guenstige Massenware im Cent-Bereich - wertvoll werden Pferde-Motive vor allem dann, wenn das Pferd als historisches Wappen- oder Postsymbol auf einer Klassik-Marke erscheint.
Eine solide internationale Pferde-Kollektion laesst sich oft fuer 100 bis 300 Euro aufbauen - ich erklaere Ihnen, welche Serien als philatelistische Klassiker fuer Einsteiger gelten und wo echte Wertspitzen liegen.
Inhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
- Erste Pferde-Postwertmarke: das Sachsenross Braunschweig 1852, altdeutscher Klassiker mit Auktionswert zwischen 40 und 150 Euro gestempelt.
- Modernes Sammel-Highlight: die Bund-Jugendserie 1997 "Fuer die Jugend: Pferderassen" (Mi. 1920-1924) mit Friese, Haflinger und Hannoveraner - philatelistisch schoen, finanziell Katalog-Ware.
- Gesamtkosten einer soliden Pferde-Kollektion liegen typischerweise zwischen 100 und 300 Euro, der Einstieg beginnt unter einem Euro pro Satz.
Wer Pferde-Briefmarken kaufen oder den aktuellen Marktpreis eines konkreten Stuecks einschaetzen will, findet bei Catawiki laufende Auktionen mit dokumentierten Zuschlagsebenen als Orientierung - realistischer als statische Katalogwerte. Pferde-Saetze der Bundespost oder britische Serien der 1970er wechseln dort je nach Erhaltung im ein- bis zweistelligen Eurobereich, gesuchte Ersttagsbriefe der britischen Serie "British Horses" erzielen regelmaessig drei bis fuenf Euro.
Schnellfakten: Pferde-Briefmarken im Ueberblick
Die wichtigsten Eckdaten zum Sammelgebiet Pferde in der Philatelie auf einen Blick - von der ersten dokumentierten Ausgabe bis zum typischen Einstiegspreis.
| Erste dokumentierte Pferde-Briefmarke | Herzogtum Braunschweig (Altdeutschland), 1852 ("Sachsenross"), Postgeschichte Braunschweig (Wikipedia) |
|---|---|
| Wichtigste Postverwaltungen | Grossbritannien, USA, Bundesrepublik Deutschland, Arabische Emirate |
| Geschaetzter Sammelfeld-Umfang | Tausende Marken weltweit |
| Bekannteste Serie / Block | "Fuer die Jugend: Pferderassen" (Bund, 1997) und "British Horses" (Grossbritannien, 1978) |
| Hoechster dokumentierter Zuschlag | Keine bekannten Spitzenzuschlaege fuer reine moderne Motivmarken; Wertfokus auf vollstaendige Serien und altdeutsche Klassik |
| Typischer Einstiegspreis | 1 bis 2 Euro (gestempelter Standard-Satz aus den 1990er Jahren) |
| Katalog-Referenz | Michel Briefmarken-Katalog "Motive: Pferde" (1. Auflage), briefmarken12.de |
| Affinierte Sammlervereinigung | Keine eigene ArGe nur fuer Pferde; teilweise abgedeckt durch ArGe Zoologie / Tiere im BDPh |
Erwaehnenswert ist, dass der Michel-Katalog ein eigenstaendiges Motivheft fuer Pferde-Briefmarken herausgegeben hat - ein seltenes Zeichen dafuer, wie gross das Sammelfeld tatsaechlich ist. Fuer den Einstieg genuegt allerdings der Laender-Katalog.

Das Sachsenross-Motiv entstand, weil die Braunschweiger Post das weisse Wappenpferd als historisch gewachsenes Landes- und Postsymbol nutzte und das Briefmarkenpapier deshalb absichtlich hell gewaehlt wurde. Diese Entstehungsgeschichte macht die Marke philatelistisch besonders interessant.
Geschichte des Pferde-Motivs in der Philatelie
Das Pferd war lange vor der Briefmarke ein zentrales Symbol des Postwesens. Postkutschen, Pony Express und berittene Boten praegten das Bild des organisierten Nachrichtenverkehrs ueber Jahrhunderte - es war fast zwingend, dass das Tier mit der Einfuehrung der Briefmarke Mitte des 19. Jahrhunderts auf den ersten Postwertzeichen erschien.
Als fruehestes deutsches Beispiel gilt das Sachsenross des Herzogtums Braunschweig von 1852: Das weisse Wappenpferd auf rotem Oval war gleichzeitig die erste farbig auf hellem Papier gedruckte Briefmarke Deutschlands. International gilt die US-Ausgabe "Post Rider" von 1869 (2 Cent) als Meilenstein - sie zeigt einen Postreiter und gilt als frueheste US-Briefmarke mit klarer Pferde-Darstellung, angelehnt an die Legende des Pony Express.
Die eigentliche internationale Welle der Pferde-Motive als Sammelthema setzte erst in den 1960er und 1970er Jahren ein, als Tiermotive generell auf Briefmarken populaer wurden. Sonderausgaben zu Reitsport-Grossveranstaltungen wie Olympia, zur Geschichte des Pferdes als Arbeitstier und zu nationalen Zuchtlinien entstanden in dieser Zeit in grosser Zahl. Besonders aktiv waren neben dem DACH-Raum und Grossbritannien die arabischen Staaten sowie die USA mit Themen rund um Wildwest-Geschichte und Pony Express.
Ausgabe-Anlaesse sind seither dreigeteilt nach historischem Kontext: sportlicher Bezug (Olympia, Rennveranstaltungen wie Ascot), kulturell-historischer Bezug (Postkutschen, Pony Express, Pferderassen-Tradition) und Wohlfahrt- bzw. Jugendsondermarken, wie die Bund-Serie von 1997. Diese Mischung macht das Sammelgebiet vielseitig - und schwer in einem einzigen Katalog vollstaendig zu erfassen.
Bekannteste Serien und Ausgaben
Wer eine Pferde-Briefmarken-Sammlung aufbaut, sollte die klassischen Hauptserien der grossen Postverwaltungen kennen. Sie gelten als philatelistische Pflichtposten - unabhaengig davon, ob Sie international oder national sammeln.
| Land | Serie / Ausgabe | Jahr | Anlass / Besonderheit | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Herzogtum Braunschweig | "Sachsenross" | 1852 | Altdeutschland-Klassiker; Wappenpferd als fruehestes deutsches Pferde-Postwertzeichen. | Wikipedia Sachsenross |
| USA | 2-Cent "Post Rider" | 1869 | Erste klassische US-Marke mit Postreiter; historischer Verweis auf Pony Express. | Wikipedia 1869 Pictorial Issue |
| DDR | "Kongress fuer Pferdezucht" | 1974 | Vier Werte (Mi. 1969-1972) mit Haflingern und Warmblutpferden; Anlass: Internationaler Pferdezucht-Kongress sozialistischer Staaten. | Bautzener Sammlertreff |
| Grossbritannien | "British Horses" | 1978 | Vier Werte (Shire Horse, Welsh Cob u. a.); Royal-Mail-Highlight der spaeten 1970er Jahre. | collectgbstamps.co.uk |
| Grossbritannien | "Horse Racing Paintings" | 1979 | Gemaelde beruehmter Rennpferde; erschien zum 200. Jubilaeum der Derby Stakes. | collectgbstamps.co.uk |
| Bundesrepublik | "Fuer die Jugend: Pferderassen" | 1997 | Fuenf Werte (Mi. 1920-1924) mit Friese, Haflinger, Hannoveraner, Shetlandpony und Rheinisch-Deutschem Kaltblut; Zuschlags-Satz fuer die Jugendhilfe. | Wikipedia Bund-Jahrgang 1997 |
Als Sammler-Pflicht gelten die klassisch staatlich ausgegebenen Pferde-Serien des eigenen Heimatlandes sowie die ikonischen britischen und US-amerikanischen Ausgaben der 1970er bis 1990er Jahre. In der Beratung bei Einsteigern sehe ich oft komplette Jugend- und Wohlfahrtssaetze aus den 1990er Jahren - die Pferdebilder sind optisch wunderschoen und ein toller Einstieg fuer junge Sammler, finanziell sind sie allerdings als reines Tauschmaterial einzuordnen.
Zu den strukturellen Eigenheiten des Sammelfeldes gehoert, dass Block- und Bogenausgaben aus Kleinstaaten in grosser Zahl vorkommen. Solche lizenzierten Natur-Massenwaren sind zwar bunt und dekorativ, haben am philatelistischen Sekundaermarkt kaum Chancen auf einen relevanten Wiederverkaufswert. Das sollten Einsteiger von Anfang an wissen.
Highlight-Marken und Wertspitzen
Echte Wertspitzen gibt es im Pferde-Motivbereich nicht in der Breite - hohe Preise setzen hohes Alter voraus. Fast alle modernen Pferdemarken aus dem spaeten 20. Jahrhundert sind Cent-Ware. Wer im vierstelligen Bereich kauft oder verkauft, tut das typischerweise mit einem altdeutschen Klassiker, bei dem das Pferd historisch als Wappensymbol einer Postverwaltung fungierte.
| Ausgabe | Land + Jahr | Besonderheit | Marktwert / Zuschlag | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| "Sachsenross" 3 Silbergroschen | Braunschweig 1852 | Altdeutschland-Klassiker; Wert stark abhaengig von Schnitt, Farbe und Qualitaet. | ca. 40 - 150 Euro (gestempelt, Auktion) | Wikipedia Postgeschichte Braunschweigs |
| "Fuer die Jugend: Pferderassen" | Bund 1997 | Kompletter postfrischer Satz Mi. 1920-1924; Zuschlagsmarken, hohe Auflagen. | ca. 2 - 4 Euro (Haendler) | Haus der Briefmarke |
| "British Horses" PHQ-Cards | Grossbritannien 1978 | Maximumkarten-Set zur Serie; bei FDC-Sammlern gefragt. | ca. 3 - 5 Euro (Auktion / eBay) | collectgbstamps.co.uk |
Wer im oberen Preissegment kauft, sollte bei altdeutschen Klassikern wie dem Sachsenross unbedingt auf Qualitaet und Schnitt achten: Der Preisunterschied zwischen einer sehr gut geschnittenen und einer schlecht zentrierten Marke kann den Faktor 3 bis 4 erreichen. Fuer solche Stuecke lohnt sich der Blick auf spezialisierte Auktionen - das Auktionshaus Heinrich Koehler bearbeitet regelmaessig Altdeutschland-Sammlungen mit Qualitaetsstuecken.
Vorsicht gilt bei Direktvertriebs-Angeboten: Aufwaendig gestaltete Schmuckblaetter und sogenannte "Goldfolien-Pferdemarken" sind boersenmaessig wertlos, auch wenn sie beim Erstverkauf teuer waren. Erzielte Sekundaermarktpreise liegen oft bei einem Bruchteil des Einstandspreises - ein Thema, das mir bei Erben-Beratungen regelmaessig begegnet, wenn Schaupackungen aus alten Alben den Wert uebersteigen sollen.
Sammelstrategie und Aufbau
Das Pferde-Motiv ist so breit, dass eine thematische Eingrenzung fast unvermeidlich ist. Ich empfehle Ihnen, sich fruehzeitig fuer einen der fuenf klassischen Sammlerpfade zu entscheiden - sonst waechst das Album schnell unstrukturiert.
- Rasse-Fokus: Konzentration auf konkrete Pferderassen - Hannoveraner, Friese, Haflinger, Araber, Kaltblut. Bund-Ausgaben und arabische Serien bilden hier gute Eckpfeiler.
- Sport-Fokus: Nur Marken mit Reitsport-Bezug - Rennen (Royal Mail "Horse Racing" 1979), Polo, Springreiten, Olympia-Reiten. Enge thematische Abgrenzung, klare Vollstaendigkeitsdefinition.
- Historischer Post-Fokus: Marken, die Pferde bei der Arbeit fuer die Post zeigen - Pony Express, Postkutschen, berittene Boten. Philatelistisch tiefgruendig, weil das Thema Postgeschichte unmittelbar beruehrt.
- Nationaler Fokus (DACH-Raum): Ausschliesslich Pferde-Briefmarken aus Deutschland, Oesterreich und der Schweiz. Pragmatischer Einstieg mit klar definiertem Umfang, gut kombinierbar mit Standard-Vordruckalben von Lindner oder Leuchtturm.
- Belegformen-Fokus: Ersttagsbriefe (FDC) und Maximumkarten (PHQ-Cards aus Grossbritannien) statt einzelner Marken. Das britische "British Horses"-Set von 1978 ist hier ein Einstiegs-Klassiker.
Eine eigene BDPh-Arbeitsgemeinschaft nur fuer Pferde-Briefmarken ist nicht grossflaechig etabliert. Das Sammelgebiet wird teilweise durch die ArGe Zoologie abgedeckt, die sich allgemein mit Tier-Motiven befasst. Bei Motivsammlern zeigt sich aus meiner Erfahrung immer wieder, dass eine Spezialisierung auf sportgeschichtliche Unterthemen wie "Olympischer Reitsport" oder "Historische Postkutschen" deutlich mehr historische Tiefe bringt, als der Versuch, alle Pferde-Marken der Karibik-Staaten der letzten 30 Jahre zu horten.
Marktpreise und Sammelkosten
Das Preis-Spektrum bei Pferde-Briefmarken ist sehr breit. Einstieg und Mittelklasse liegen dicht zusammen - wer keine altdeutschen Klassiker im Fokus hat, kann eine respektable internationale Sammlung fuer dreistellige Eurobetraege aufbauen.
| Stueck / Serie | Erhaltung | Preisspanne EUR | Beleg-Art | Quelle |
|---|---|---|---|---|
| Einzelne Motivmarken (DDR, Kleinstaaten) | gestempelt | unter 0,50 EUR | Haendler | suche-briefmarken.de |
| "Kongress fuer Pferdezucht" DDR 1974 (Mi. 1969-1972) | postfrisch | 1 - 2 EUR | Haendler | Bautzener Sammlertreff |
| "Fuer die Jugend: Pferderassen" Bund 1997 (Mi. 1920-1924) | postfrisch (Satz) | 2 - 4 EUR | Haendler | Haus der Briefmarke |
| "British Horses" UK 1978 FDC | Ersttagsbrief | 3 - 5 EUR | Auktion (eBay) | collectgbstamps.co.uk |
| Altdeutschland "Sachsenross" Braunschweig 1852 | gestempelt | 40 - 150 EUR | Auktion | Wikipedia Postgeschichte Braunschweigs |
Eine breit aufgestellte internationale Pferde-Motivsammlung laesst sich oft schon fuer einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag aufbauen. Dabei gilt wie bei allen Motivsammlungen: Auch wenn Michel-Werte nominal hoch erscheinen, liegt der reale Marktpreis meist bei 10 bis 20 Prozent davon. Mehr zur Einordnung von Katalogwert und tatsaechlichem Verkaufspreis finden Sie unter wie Marktwerte entstehen.
Schmuckblaetter und Sonderdrucke der Deutschen Post haben oft einen hoeheren Ausgabepreis, erzielen am Sekundaermarkt regelmaessig weniger als der postfrische Einzelsatz. Das ist ein strukturelles Merkmal dieser Ausgabeform - nicht nur bei Pferde-Motiven.
Fazit: Wo kaufen - Pferde-Briefmarken finden
Fuer Saetze, komplette Serien und Ersttagsbriefe ist Catawiki die erste Anlaufstelle: Laufende Auktionen mit dokumentierten Zuschlagsebenen als Marktpreise geben Ihnen ein realistisches Bild - keine statischen Katalogpreise, sondern Preise aus echten Transaktionen. Pferde-Saetze der Bundespost oder britische Serien der 1970er wechseln dort je nach Erhaltung im ein- bis zweistelligen Eurobereich.
Postbeeld in den Niederlanden und Goldhahn sowie Briefmarken-Klein in Deutschland eignen sich gut fuer guenstige Einstiegspakete und komplette Jugendmarken-Jahrgaenge. Fuer hochwertige altdeutsche Klassiker wie das Sachsenross empfehle ich den Weg ueber spezialisierte Auktionen fuer Altdeutschland - Haendler wie Heinrich Koehler bearbeiten diesen Bereich regelmaessig.
Eine geerbte Pferde-Briefmarkensammlung? Fast alle modernen Pferdemarken sind Cent-Ware am Sekundaermarkt. Eine sachkundige Schaetzung sortiert Standard-Bestand von etwaigen altdeutschen Highlight-Marken - mehr dazu unter sachkundige Schaetzung. Erben finden in alten Alben haeufig extrem bunte Agenturausgaben oder vergoldete Schmuckblaetter mit Araberpferden, die philatelistisch kaum einen relevanten Wiederverkaufswert haben.
Weiterfuehrender Einstieg: Die Motiv-Uebersicht zeigt Ihnen das gesamte Spektrum der thematischen Philatelie. Tier-Motive finden Sie im Ueberblick unter Tier-Motive, und wenn Hunde Ihr Sammel-Schwerpunkt sind, lohnt der Blick auf Hunde-Briefmarken.
Fragen und Antworten
Hier finden Sie Antworten auf die haeufigsten Fragen rund um das Sammelgebiet Pferde-Briefmarken.
Welche Pferde-Briefmarken sind wertvoll?
Reine moderne Pferdemarken sind selten teuer. Wertvoller sind alte Klassik-Marken mit historischem Pferde-Bezug - etwa das Sachsenross des Herzogtums Braunschweig von 1852 (40 bis 150 Euro gestempelt) oder fruehe US-Ausgaben zum Pony Express. Mehr zu Wertspitzen im Abschnitt "Highlight-Marken und Wertspitzen".
Lohnt sich die Bund-Jugendserie "Pferderassen" 1997 als Sammelobjekt?
Philatelistisch ja: Die Marken (Mi. 1920-1924 mit Friese, Haflinger, Hannoveraner, Shetlandpony und Rheinisch-Deutschem Kaltblut) sind gestalterisch sehr gelungen. Finanziell eignen sie sich nicht als Wertanlage - als Zuschlagsmarken mit hohen Auflagen liegen die Haendlerpreise zwischen zwei und vier Euro fuer den Satz. Mehr unter "Bekannteste Serien und Ausgaben".
Was sind die ersten Pferde-Briefmarken der Welt?
Als eines der ersten Postwertzeichen mit Pferdedarstellung gilt das Sachsenross Braunschweig 1852. Auch die US-Marke von 1869 (2 Cent, Postreiter) wird international als fruehes Meilenstein-Motiv gezaehlt. Details dazu im Bereich "Geschichte des Pferde-Motivs".
Wie sammelt man Pferde-Briefmarken am besten?
Da das Gebiet unueberschaubar gross ist, empfehle ich thematische Eingrenzung: Beliebt sind der Sport-Fokus (Rennsport, Olympia) oder die Spezialisierung auf Pferderassen (z. B. Araber oder Kaltblut). Einen nationalen Fokus auf den DACH-Raum zu setzen ist ebenfalls ein pragmatischer Einstieg. Alle fuenf Sammler-Pfade lesen Sie im Abschnitt "Sammelstrategie und Aufbau".
Wo kaufe ich Pferde-Briefmarken?
Einstiegssaetze gibt es bei Haendlern wie Goldhahn oder Postbeeld. Wer postfrische Serien oder Ersttagsbriefe sucht, wird auf Auktionsplattformen wie Catawiki oft fuendig - dort sind auch dokumentierte Zuschlagspreise einsehbar, die den realen Marktpreis zeigen. Mehr dazu im Abschnitt "Fazit: Wo kaufen".
Sind Schmuckblaetter mit Pferde-Briefmarken wertvoll?
In der Regel nicht. Aufwaendig gestaltete Goldfolien-Schmuckblaetter und Agenturausgaben kleinerer Laender erzielen am Sekundaermarkt oft nur Bruchteil-Preise ihres Erstausgabepreises. Schauen Sie dazu in den Bereich "Highlight-Marken und Wertspitzen".

Mit den DDR-Marken aus dem Album meines Großvaters bin ich als Kind zum ersten Mal mit Briefmarken in Berührung gekommen. Über die Jahrzehnte habe ich gesehen, wie Erben und Sammler oft an Hype und Halbwissen scheitern. Daher freue ich mich, meine Erfahrung als langjähriger Sammler bei briefmarkenmesse-essen.de einbringen zu dürfen.